Schnell, schnell

Schnell: Man muss es mal sagen,

bevor die üblichen miesen Peter wie üblich miesepetern,

man muss es mal sagen, bevor die üblichen Katastrophensucher fündig werden und die üblichen Regen-, Trockenheits-, Hitze-, Kälte-, Sturm-, Wolken- oder Blaue-Himmel-Katastrophen verkünden,

man muss es mal sagen:

Dies ist ein ganz normaler, ein ganz herrlicher Sommer!

Und schnell, bevor ein durchs Haus flatternder Geist erklärt, dass es doch nichts Abgeklapperteres und Klischeemäßigeres gibt, als den Sommer mit Sonnenblumen und blauem Himmel zu illustrieren, schnell habe ich auf den Auslöser gedrückt und freue mich jetzt an meinen ganz harmlosen, ganz bunten, ganz normalen Allerweltsblümeleinbildern.

Auf ein Bild klicken, dann öffnet sich die Diashow!

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24 Gedanken zu „Schnell, schnell

  1. Dina

    Du hast dich aber schnell zurrchtgefunden, eine Diashow, aber hallohallo, das ist fein, meint Selma und wir stimmen zu. Die SONNEnblume ist einfach herrlich. Schöne Bilder!

    Liebe Grüße
    Dina & Co

    Antwort
  2. Frau Blau

    sehrrr schööön, unsere sind noch nicht ganz soweit… aber eben, auf 1000m dauert alles ein bißchen länger, sowie auch dieser Sommer, aber er ist wirklich mittlertweile wunderbar…
    lets enjoy
    und ganz herzlich sonnige Grüße von mir für dich

    Antwort
  3. Klausbernd

    Huch, Neid! Meine Sonnenblumen sind dieses Jahr nicht gekommen, obwohl schon seit über einer Woche ein Bilderbuchsommerwetter hier herrscht und vorher war`s eben ein „normaler Sommer“
    Ganz liebe Grüße
    Klausbernd

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      … sind ja auch die Super-Spezial-Samen vom Aldi, das Tütchen für 0,19 € …. da müsen wir nächsten Frühjahr wohl noch ein Care-Paket packen … besten Gruß M.

      Antwort
  4. Pit

    Hallo Martin,
    ganz wunderbare Sonnenblumen! Unsere sind leider schon seit etwa 2 bis 3 Wochen verblüht. So [http://tinyurl.com/ccsl4sd] sahen sie Mitte Mai aus. Das war, nachdem wir relativ viel – wenn auch bei Weitem nicht genug – Regen hatten.
    Und jetzt zum „Miesepetern“ ;): Mittlerweile ist es hier, auch wenn dieses Frühjahr relativ nass war [wir hatten bis Ende Mai schon mehr Regen als im gesamten vergangenen Jahr], wieder viel zu trocken [http://tinyurl.com/72atdzz]. Es verdorrt Alles, wenn man nicht ausbiebigst wässert, aber Wasser ist hier knapp, knapper, am knappsten. Der Grundwasserspiegel sinkt ständig, und San Antonio müsste eigentlich schon vor Tagen die Stufe 3 des Wassersparens [dann darf man den Rasen z.B. nur noch einmal alle 14 Tage sprengen] ausgerufen haben, drückt sich aber (noch) davor. Wir selber sprengen den Rasen grundsätzlich nicht mehr und beschränken uns darauf, die wenigen Bäume, Bäumchen und Zierpflanzen, die wir haben, durchzubringen. Gott sei Dank haben wir einige, die dieses Klima hier gewohnt sind, und die deshalb (fast) gar nicht gewässert werden müssen [http://tinyurl.com/97oorlp & http://tinyurl.com/852rnwd%5D. Halte uns mal die Daumen, dass wir bald Regen bekommen.
    In diesem Zusammenhang weiß ich nie, ob ich nun für eine aktive Hurrikansaison beten soll. Einerseits bringt uns das meistens guten Regen – wenn sie denn in passender Entfernung von uns „an Land gehen“ – aber andererseits sind sie natürlich auch extrem gefährlich. Wenn mal einer von Katrina-Stärke so etwa bei Corpus Christi an Land gehen sollte, ist unser Haus anschließend wohl weg. Also, wohl besser auf etwas Schwächeres hoffen.
    Liebe Grüße aus dem trockenen südlichen Texas,
    Pit
    P.S.: Uns hat es übrigens in diesem Jahr bei weitem nicht so schlimm erwischt wie im vergangenen bzw. den mittleren Westen jetzt.

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      Lieber Pit,
      ja bei Euch gibt es viel mehr Grund am Wetter zu verzweifeln als bei uns, meine Bemerkungen zu Miesepeterei waren natürlich auch nicht auf Deine Gegend gemünzt.
      Ich kenne das Wasserproblem ein wenig von meiner angeheirateten Tante, die in Palm Desert bei Palm Springs lebt. Da ist so ein See, der Salton See, wenn ich mich richtig erinnere, der auch immer mehr austrocknet und das Wassermanagement ziemlich streng, allerdings noch nicht streng genug, meint die Tante, denn in ihrem Viertel laufen die Rasensprenger Tag und Nacht, wegen der Golfspieler.
      Ich habe gerade gelesen, dass die Zahl der Hurrikans tendenziell ziemlich abgenommen haben soll in den letzten 10 oder 20 Jahren, aber so einen kleinen angenehmen wünsche ich dir, sagen wir mal, so einen Ausläufer.
      Manchmal kommen dann ja Wassermassen. Als wir 2010 in Palm Desert waren, war es wie immer sonnig und trocken. Kaum saßen wir im Flugzeug, kam da eine Regenfront, so dass der Notstand ausgerufen werden musste und Autos weggeschwemmt wurden. Das war dann doch ein bisschen zu viel …
      Aber genau das meine ich ja: Hier im Rheinland ist dieses Jahr alles wunderbar im Normalbereich, nur ein nicht, erstaunlicherweise. Es ist ein Windjahr. So oft viel Wind hatten wir schon lange nicht mehr und ich träume schon davon, mal wieder bei 0,5 – 1,5 Windstärken über den Rursee zu segeln, die Beine über Bord ….
      Ciao! Martin

      Antwort
      1. Pit

        Hallo Martin,
        ich habe ´mich ja auch gar nicht als „Miesepeter“ gefühlt! 😉 Hatte Dich da schon richtig verstanden.
        Der Salton See [hier übrigens, wen ich mich recht erinnere, „Salton Sea“ und nicht, wie man bei einem Binnensee erwarten müsste, „Salton Lake“] ist unheimlich interessant. Habe ich neulich noch drüber gelesen, u.A., dass er, weil er unter dem Meeresspiegel liegt, bei einem Erdbeben wieder voll laufen könnte. Und er ist wohl auch einmal nach einem erdbebenbedingten Dammbruch vollgelaufen. Muss ich aber noch mal genau nachlesen. Im Augenblick, da hast Du Recht, trocknet er langsam aber sicher immer mehr aus, und wird dabei auch immer salziger. Trotzdem, und obwohl heutzutage Salzstaub und gelegentlich wohl auch toxisches Material da herumgeblasen wird, will man eine ganz neue Retortenstadt da aufziehen, mit großer Marina!
        Was das Rasensprengen von Golfplätzen, z.T. ja auch mitten in der Wüste angeht, so halte ich das für kompletten Irrsinn – ist aber hier in den USA weitverbreitet. Die Folgen sieht man dann, wenn der an sich im Oberlauf gut gefüllte Colorado heutzutage noch nicht einmal mehr das Meer erreicht, sondern ganz einfach vorher versickert: entsetzlich, finde ich. Jede Menge Wasser wird eben für Städte in der Wüste abgezapft.
        Apropos Häufigkeit von Hurrikans: ich habe nichts davon gehört, dass die Häufigkeit in den letzten Jahrzehnten abgenommen hat. Was ich weiß, ist, das El Nino und La Nina, diese Kalt- bzw. Warmwassergebiete im Pazifik, sowohl die Häufigkeit als auch die Intensität beeinflussen. Was da gerade dran ist, muss ich auch mal wieder nachlesen. Ich weiß nur, das die Häufigkeit in diesem Sommer geringer sein soll. Und bis jetzt stimmt das auch. Aber wir sind jetzt auf dem Höhepunkt der Hurrikansaison und da werden wir wohl doch ein paar erwarten dürfen. Was davon bei uns ankommt, hängt vom Luftdruck über Texas ab. Wenn wir da, wie häufig in dieser Jahreszeit, ein kräftiges Hoch haben, kommen die Hurrikans woanders an, meistens viel weiter südlich. Also, wie Du schon sagst, lass‘ uns auf ein paar Ausläufer hoffen, nicht auf das Auge. Obwohl das ja wohl das Sankt Florians Prinzip ist, hier NIMBY [not in my backyard] genannt. Übrigens, am 11. Dezember 2010 hatten wir es einmal,dass ein – Gottsei dank sehr stark abgeswchwächter – Hurrikan [genau genommen nur noch eine tropische Depression] hier durchzog. Ein Radarbild vom Auge direkt südlich von uns findest Du hier: http://tinyurl.com/cxjznt4
        So, jetzt habe ich schon wieder jede Menge geschwätzt 😉 und mache mal Schluss.
        Liebe Grüße aus dem südlichen Texas, und einen schöner angenehmen Restsommer,
        Pit

      2. emhaeu Autor

        Lieber Pit,

        das mit der Häufigkeit von Hurrikanen hatte ich von dieser Seite: http://oekowatch.org/index.php/de/component/content/article/1-beitraege/768-haeufigkeit-schwerer-stuerme-auf-niedrigstem-stand-seit-100-Jahren
        aber leider funktioniert der Link nicht mehr, wenn man darauf klickt, kommt ein „Spiegel“-Artikel, der damit nichts zu tun hat …
        Und natürlich drücke ich Euch die Daumen, dass was Regen kommt. Vielleicht nicht gerade heute, denn heute fliegt meine Tochter über die USA nach El Salvador, da wünsche ich lieber ruhiges Flugwetter …
        Einen schönen Sonntag! Martin

      3. Pit

        Hallo Martin.
        Deiner Tochter wünsche ich dann einen guten Flug. Ich habe mal gerade hier auf der Wetterwebseite nachgeschaut: in der Karibik brodelt’s zwar etwas, aber es ist kein Hurrikan dabei. Könnte vielleicht mal etwas „ruckeln“ beim Flug, aber hoffentlich nichts Besonderes.
        Danke für deine guten Wünsche zum Regen hier. Aber wir werden uns noch gedulden müssen: Schauern sind erst für die übernächste Woche angesagt, genau dann, wenn wir zur Feier des dritten Jahrestags unserer Hochzeit an der Küste sein werden. Aber uns würde es nichts ausmachen, im Gegenteil. Sollte regnen, oder sogar wie aus Kübeln schütten: wir würden es gerne sehen.
        Liebe Grüße aus dem südlichen Texas, und einen schönen „Restsonntag“,
        Pit

      4. Pit

        P.S.: Danke für den Link, auch wenn er jetzt nicht mehr funktioniert, wie Du schreibst. Ich suche mal, was ich zu dem Thema finde.

      5. Pit

        Hallo Martin,
        zum Thema Häufigkeit von Hurrikanen habe ich (noch) nicht viel herausbekommen. Eine kurze Zusammenfassung dessen, was ich bisher gelesen habe, sieht etwa so aus:
        – In „El Nino Jahren“, und ein solches haben wir gerade, sind sowohl die Häufigkeit als auch die Intensität atlantischer Hurrikane geringer. [Das ist wohl eine gesicherte Erkenntnis.]
        – Es wird in der Klimaforschung VORHERGESAGT, dass die Erderwärmung sowohl starkere als auch häufigere Hurrikane nach sich ziehen würde.
        – In Statistiken, die ich bisher gesehen habe, wird das so aber nicht belegt, zumindest nicht als langfristige Tendenz.
        Mal sehen, was ich noch herausfinde.
        Liebe Grüße von Karnes City nach Kerpen,
        Pit

      6. emhaeu Autor

        Jetzt, lieber Pit, habe ich durch Zufall eine Statistik gefunden – die sagt zwar nicht, dass die Häufigkeit von Hurrikanen abgenommen hat, aber auch nicht zugenommen hat. Da war auch eine Statistik, die behauptet, 1936 oder so wäre es bei euch schon mal noch trockener gewesen als 2012 – falls das ein Trost ist …. einen schönen Gruß Martin
        hier der Link: http://www.wunderground.com/hurricane/hurrarchive.asp

      7. Pit

        Hallo Martin,
        danke für den Link. Es scheint tatsächlich, als ob die Häufigkeit der Hurrikane (etwas) abgenommen hat. Ob dafür die Intensität zugenommen hat, darüber habe ich bisher nichts gefunden, außer Prognosen.
        Und was die Trockenheit angeht: für die gesamten USA war 1936 wohl schlimmer. Hier in Texas sind wir wohl in etwa gleichauf mit der Dürre Mitte der 50er. Das alles lt. Statistiken seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Studien an Baumringen belegen aber, dass es vor Jahrhunderten mehr als einmal mindestens genauso schlimm war, wenn nicht schlimmer. Lass‘ uns nur hoffen, dass wir diese Rekorde nicht übertreffen.
        Liebe Grüße aus dem immer nich viel zu heißen und trockenen südlichen Texas,
        Pit
        P.S.: ich hoffe, Du erholst Dich gerade gut in Asturien.

  5. khecke

    Lieber Martin,
    ich bin immer noch von der „kleinen Welt“ ueberrascht, dass unsere Familien damals in Schlesien miteinander befreundet waren. Wir hatten oft Gaeste – vor allem vor dem Krieg – bei uns im Haus. Aber logischerweise kann ich mich nicht mehr an alle erinnern, denn ich war erst knapp 6 Jahre alt, als der Krieg im September 1939 anfing.
    Schoen Deine Sonnenblumen. In den Jahren als unser Sohn bei uns wohnte, hat er oft Sonnenblumen gesaeht, die dann schon im fruehen Sommer bluehten. Da ich im Nachbarstaat von Pit wohne, kommt unser Wetter oft von Texas rueber und der Sommer ist hier viel ausgepraegter als in Deutschland. Immerhin leben wir auf dem gleichen Breitengrad wie Tunis in Nordafrika. Allerdings wird es im Winter leider etwas kaelter, da Kontinentalklima. Regen ist bei uns gerade im Sommer bischen Mangelware und ich bin froh, dass wir im Juli und jetzt im August doch hin und wieder Regen bekommen, denn im Juni hat die Natur schon unter der Duerre gelitten.
    Auch heute wieder ein wolkenloser Himmel, aber zumindest keine 40 Grad Celsius mehr.
    Liebe Gruesse, Karl-Heinz

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      Lieber Karl-Heinz,
      40 Grad sind in Schlesien nun doch extrem selten, aber extrem trockene Sommer kann es dort ja genauso geben wie extrem nasse Sommer. 1995 (?) haben wir erhebliche Verluste gehabt, weil wir wegen Dauerregens das Getreide nicht ernten konnten. In dem Jahr ist übrigens der Bach, der durch Obermois fließt (heißt er nicht Tschammer-Bach auf Deutsch?) und auch an Tschammendorf vorbei, so über die Ufer getreten, dass die Leute ihre Häuser mit Sandsäcken geschützt haben. Alles rannte herum und dachte, die Welt würde bald untergehen …
      Meine Mutter, die 2004 mit 94 Jahren gestorben ist, hätte sicherlich sich noch an viele Details aus dem alten Tschammendorf erinnern können, von den Jagdgesellschaften, die für sie, die immer etwas darunter gelitten hat, auf so ein kleines Dorf verbannt zu sein (sie selbst stammte aus Marienburg in Ostpreussen), der Höhepunkt des Jahres gewesen sind, hat sie öfters gesprochen.
      Gilt Deine Email-Adresse noch, die ich auf der Tschammendorf-Webseite gefunden habe: khecke@gmail.com ?? Dann könnte ich dir mal einige Bilder aus meinem „Archiv“ zukommen lassen …
      Liebe Grüße Martin

      Antwort
  6. khecke

    Habe vergessen Dir zu erzaehlen, dass ich bei meinem letzten Deutschlandbesuch 2007 mit einem Funkfreund (meine Zeit als Funkamateur) auf dem Rursee eine Bootsfahrt gemacht habe. Dieser Freund wohnt in Koeln, hat aber eine zweite Wohngelegenheit in Ripsdorf – was glaube ich, zur Eifel gehoert.

    Antwort

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