Bergwiesen (5)

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Weiter oben auf den Bergen ist es schon ziemlich kahl, sozusagen hochalpin. Doch der Eindruck täuscht. Die schneebedeckten Berge im Hintergrund des obigen Bildes, die zu den höchsten in den Picos de Europa gehören, sind zwar 2500 Meter hoch, doch die folgenden Fotos sind alle in etwa 800 Metern Höhe aufgenommen worden, dort, wo rund ums Jahr halbwilde Pferde weiden und außer in den Wintermonaten jede Menge Kühe.

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Die sich weit hinziehenden Weiden sind alle Kommunalweiden, wer seine Tiere hier weiden lassen will, muss einen geringen Betrag in die Gemeindekasse zahlen.

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Den Kühen ist es egal, dass sie das 20 km entfernte Meer sehen können, für uns ist es immer wieder ein Erlebnis.

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Die Pferde sind schön anzusehen, aber ein Problem, weil sie im Winter jeden Grashalm abfressen, jede Blume auch. Allzu viele Blumen habe ich hier oben außer Löwenzahn und Gänseblümchen nicht gefunden, aber dann doch Enzian und kleine tiefblaue Blüten, die meist aus dem Heidekraut herauswachsen.

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7 Gedanken zu „Bergwiesen (5)

    1. emhaeu Autor

      Ja, aber mit einer Einschränkung: die ganze Gegend ist wandermäßig nicht erschlossen, so wie die Schweiz beispielsweise. Man fängt gerade an, die ersten Hinweisschilder aufzustellen. Deshalb gehen Wandergruppen oft mit einem Führer. — Tatsächlich sieht es so einfach aus: Gehen wir doch mal da drüben hin, einfach über die Wiesen. Dann endet man garantiert an einer kleinen Schlucht, die man vorher nicht sehen konnte, oder in einem Stechginster-Gebüsch, für das man eine Machete bräuchte. Ist halt doch recht wild, der Nationalpark Picos de Europa.

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