Ein Jahr WordPress – Nachdenkliches zum ersten Geburtstag

isch

Heute morgen kam die Mitteilung: Herzlichen Glückwunsch, Sie sind jetzt ein Jahr bei WordPress. Prima, die Datenbank hat an mich gedacht.  Zeit für ein kleines Fazit.

Bevor ich zu WordPress umgezogen bin, habe ich ja drei Jahre einen Blog bei Blogspot gemacht. Mein Word-Press-Blog ist allerdings ziemlich anders geworden als mein alter Blog. Das liegt weniger an mir als am System.

Bei meinem alten Blog habe ich einfach drauflos geschrieben, Fotos, die ich so gemacht habe eingefügt, auch mal eine Zeichnung, auch mal irgendein Bild aus dem Internet. Ich habe längere Texte geschrieben und mehr persönlicher aus meinem (Alltags-)Leben, also mehr tagebuchähnlich. Gekümmert hat sich kaum jemand darum. Da zeigte die Statistik zwar immer eine Reihe von Besuchern an, auch heute noch übrigens – aber ich bin mir nie sicher, ob das nicht Roboter sind. Kommentare gab es so gut wie nie. „Like its“ sind bei Blogger technisch nicht möglich. Da hat sich bei WordPress gründlich geändert – und da ist ja auch das schöne bei WordPress. Ich habe eine Menge „Follower“ (mir fehlen noch 2 bis zur 100 … ), kriege meine „Like its“ und freue mich über Kommentare. So habe ich eine Reihe von menschen zumindest virtuell kennengelernt, was ich nicht missen möchte.

Jetzt kommt das Aber: Besucher bekommt man bei WordPress bekanntlich in erster Linie, wenn man ich auf anderen Blogs rumtreibt und selbst Follower wird und „Like its“ verteilt. Ist ja auch nichts gegen zu sagen. Hat aber Konsequenzen: Die Liste der Blogs, die man sich im Reader ansieht, wird immer länger. Alles zu lesen, dazu reichen Lust und Zeit oft nicht. Da ertappt man sich schon mal bei dem Gedanken: Hoffentlich hat der nicht wieder so viel geschrieben. Ertappt sich auch dabei, nur die Überschrift zu lesen oder das Bild anzuschauen. Klick, der nächste bitte. Langer Text=schlechter Beitrag. Ist natürlich Quatsch, führt aber dazu, das ich auch schon immer denke: Bloß nicht zu viel schreiben, du belästigst die armen Leute nur. Was auch schade ist. Und weshalb ich hier & heute ganz viel schreibe.

Das zweite sind die Bilder. Auch da gibt es bei mir so einen Effekt: Einfach Bilder zeigen, nach Lust und Laune, so wie ich das früher gemacht habe, ist nicht mehr drin. Schließlich messe ich mich mit sehr guten Fotografen. Und wenn ich all die wunderschönen Blumen-Bilder sehe, dann denke ich: Auf Deine Blumenbilder hat die Welt nicht gewartet. Ist alles zu viel. Zu viel süße Katzen und Hunde, zu viel Sonnenuntergänge, zu viel bunte Blumen – alles schon da, alles von anderen viel besser fotografiert. Bei den Zeichnungen, die ich schon mal mache – und die dem Blog „rumgekritzelt“ ja eigentlich seinen Namen gegeben haben,  ist das noch stärker: Wenn ich sehe, wie gut andere Menschen zeichnen können, frage ich mich, wieso ich die Welt auch noch mit meinem Gekritzele belästigen soll. Also bleibt der Kram wieder daheim, wie ehedem.

Mal sehen, vielleicht ist auch mal Zeit, was Neues anzufangen, neue Formen zu finden. Aber jetzt muss ich unbedingt noch sehen, was die anderen gemacht haben und ein paar „Like its“ verteilen!

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68 Gedanken zu „Ein Jahr WordPress – Nachdenkliches zum ersten Geburtstag

  1. juergen61

    bleib ruhig hier !…klar gibt es immer jemand der das schon besser hinbekommen hat, aber ich finde darum geht es nicht…ich finde es schön von den ideen , skizzen und geschichten , beweggründe etwas mitzubekommen, stiller teilhaber an anderen leben zu sein, sowohl im positiven wie negativen…niemand ist immer gut , muss es auch nicht, viel lieber als erfolgsmeldungen lese ich über die versuche und die ideen….auf ein weiters jahr !, lg, jürgen

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      …. ich mache schon weiter, bestimmt gleich, in 10 Minuten geht es weiter. Mit den neuen Ideen hast du recht, das ist es vielleicht auch, ab und zu brauchen ein Mensch, ein Kopf und ein Blog mal frischen Wind! Einen schönen Gruß! Martin

      Antwort
  2. nurmalich

    Also erst mal: herzlichen Glückwunsch auch vonmir!
    dannzweitens: Ichhab bis zum Emnde gelesen.
    und drittens: Weil ich jetzt wenig zeit hab,spar ich mich den Kommentar für später auf

    Werner

    Antwort
  3. Susanne Haun

    Lieber Martin,
    ich freue mich sehr, dich und Roswitha hier in WordPress kennen gelernt zu haben. Und ich freue mich auch sehr, wenn wir uns Ende August persönlich kennen lernen.
    Ich habe mich immer gefragt, warum du deinen Blog Rumgekritzelt genannt hast. Ich dachte, es bezieht sich auf das Schreiben, denn ich habe noch keine einziges Gekritzel von dir gesehen. Ich würde deine Zeichnungen sehr gerne einmal sehen und ein Foto oder eine Zeichnung muss doch nicht perfekt sein. Es kommt immer auf die Intention des Zeichner oder Fotografen an.
    Ich mag gerade die unterschiedlichen Blogs, die so sehr die Persönlichkeit des Einzelnen widerspiegeln.
    Ich habe eine einfache Unterscheidung: die Blogs, die ich gerne lese und wo ich auch alle Beiträge lesen will, habe ich abonniert. Da bekomme ich eine Mail. Die Mail bleibt in meinem Eingang stehen, bis ich mir ohne Streß die Zeit nehme, den Beitrag zu lesen und wie jetzt auch gegebenen falls zu antworten.
    Im Reader habe ich das, was ich ganz interessant finde, was ich mir gerne mal anschaue aber was ich nicht immer lesen muss. Ich habe dort auch die Mail-Abo-Blogs enthalten……
    Magst du uns, deinen Lesern, in den Widgets das Suchfenster und die Wolke mit Stichpunkten spendieren? Dann findet man deine Beiträge besser und so finde ich auch deine Zeichnungen.
    🙂 😉 ;-):-) es tut mir übrigens ausgesprochen leid, dass ich dir einen sooooooooooooooooooo langen Kommentar schreibe, den du jetzt auch noch lesen musst. 🙂 🙂 😉 (oder liest du ihn nicht 🙂 )
    Auf jeden Fall gratuliere ich dir zu deinem Einjährigen Blogjubiläum.

    Einen schönen Abend für dich und Roswitha von Susanne

    P.S. Ich schreibe so schnell wie ich denke und ich frage mich, ob ich auch mit sovielen Rechtschreibfehlern denke……und trotzdem schreibe ich weiter – auch wenn es hier in der Bloggerwelt so viele Autoren gibt…….

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      Liebe Susanne, das mit der Trennung in Mails und Reader scheint mir ein guter Gedanke zu sein. Danke für den Tipp, werde ich mal ausprobieren! LG Martin

      Antwort
  4. theomix

    1. „like it“ gesetzt.
    2. Irgendwie geht es mir wie dir,
    3. vor allem bei Bildern.
    4. Na und? 😉

    Und von mir auch einen „Herzlichen Glückwunsch!“

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      Sehr schön, vor allem schön kurz 😉
      Da ich Deinen Sonntags-Dauer-Eintrag ja nicht kommentieren kann – hol ich es hier nach. Zuerst habe ich Deine sonntags-Pause für blöd gehalten. sozusagen theologisch. Denn ist doch keine Arbeit, das Bloggen, warum Sonntags auf Vergnügen verzichten? Altes puritanisches Erbe? Habe ich gedacht. Dann weiter nachgedacht. Jetzt werde ich Sonntags auch eine Blog=Computerpause einlegen. Weil der Verzicht ja auch frei macht für anderes, vielleicht auch Wesentlicheres.
      Also bedanke ich mich für die Anregung! Martin

      Antwort
      1. theomix

        Sicher ist es eine theologische Idee, die mich da leitet. (Tsetsetse, Theologie ist doch nicht blöd… )

        Ich habe ziemlich von Anfang beim Bloggen den Sonntag freigehalten:
        Das Frei Sein für anderes hat damit zu tun.
        Und ja, Verzicht – doch im Sinne der Suchtkontrolle: Geht es für mich auch ohne, nur ein paar Stunden? Antwort: In Wellen, mal sehr gut, manchmal kaum.

        Dazu noch was Altes:
        http://theomix.wordpress.com/2008/11/20/mein-sonntag/

        Danke für die Rückmeldung! 🙂

      2. emhaeu Autor

        Lust und Sucht wohnen oft eng beieinander – da ist ein Schuss Kontrolle nicht falsch. Innehalten. Feiern. Sonntag.
        PS.: Nichts, gar nichts gegen theologische Ideen, bin ja selbst so ein halber Theologe, sage ich immer, stimmt aber nicht so ganz, habe nur mal eine mediävistische Doktorarbeit über eschatologische Ideen und den Antichrist von den allerersten Vätern bis zur Lutherzeit geschrieben, lang her …
        Alle Gute! Martin

  5. puzzle

    Manchmal stimmt eben dieser olle abgenudelte Webspruch doch, mit dem Tanzen, Singen, Lieben und Bloggen, als würde (fast) niemand hinsehen, denn eigentlich kommt es nicht darauf an, dass es viele sind, sondern darauf, dass wir und sie es gern tun.

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      Ooch, der Werbespruch mag abgenudelt sein, aber immer noch nicht so abgenudelt, dass er bis zu mir gedrungen wäre. Verrätst du ihn mir?

      Antwort
  6. ullli23

    Von mir ebenfalls Gratulation zum Blogjahr! Und zum Bilderzeigen: Mach Dir da nicht zu viele Gedanken, zeig einfach Blumenbilder, wenn Du sie zeigen möchtest, mach das nicht von Fremdblumenbildern abhängig. Du solltest das tun, was Dir am meisten Spaß macht, sonst wird es Arbeit. Und wer will schon bei dieser Hitze arbeiten? 😉

    Antwort
  7. Pit

    Hallo Martin,
    zunächst einmal, „jratuliere!“
    Zu Deinen Gedanken:
    ich teile Deine Ansicht über „likes“ und „following“ – bei Letzterem aber nur zum Teil. Zugegeben: beides hilft der Verbreitung des eigenen Blogs. Aber ich vergebe „likes“ vorwiegend „echt“, d.h. weil ich irgendetwas, sei es Fotos, sei es den gesamten Bericht, sei es nur eine Idee darin, gut finde. Folgen tue ich den Blogs, die mich aus irgendeinem Grunde wirklich interessieren und bei denen ich daher keinen einzigen Beitrag vermissen möchte. Da müsste ich allerdings einmal Susanne’s Idee aufnehmen und einige nur im Reader haben. Ihre Trennung [Reader/E-Mail] finde ich gut, denn mittlerweile hat sich die Zahl der von mir abonnierten Blogs doch zu sehr erhöht als dass ich Alles wirklich von vorne bis hinten lesen könnte.
    Zu Bildern und Skizzen: ich würde mich freuen, welche von Dir zu sehen. Ob sie gut sind oder nicht, oder ob es vielleicht bessere in anderen Blogs gibt – was soll’s? Diese Bilder und Skizzen, ebenso wie Deine Texte, das bist Du – und daran bin ich interessiert, nicht an einem Vergleich mit anderen Bloggern.
    Was längere Beiträge angeht: ich gebe zu, dass ich manchmal zumindest kursorisch lese, und manchmal auch (bei Weitem) nicht Alles. Da habe ich, wohl vom Nachrichtenlesen, eine schlechte Angewohnheit angenommen. Weil in einem guten Nachrichtentext das Wichtige ja nun einmal zu Anfang steht, lese ich oft nur eben den. Muss ich mir mal wieder abgewöhnen. Übrigens: vor kurzen habe ich gelesen, dass tatsächlich die meisten Leute einen längeren Blogeintrag nicht zu Ende lesen. Was aber m.W. nicht dafür spricht, den gar nicht erst zu schreiben. Es wurde allerdings empfohlen, längere Beiträge zu strukturieren, z.B. durch Überschriften [was ich dann bei meinen Reiseberichten ja auch versucht habe, vor allem auch, weil ich ja gerne – wie auch hier gerade, ins Labern 😉 gerate] zu strukturieren, oder auch durch eingefügte Bilder. In der heutigen Zeit der Reizüberflutung muss man eben seine Leserschaft schon bei der Stange halten.
    Ich freue mich schon auf Deine nächsten Beiträge, lang oder kurz, Bilder oder nicht – auf jeden Fall aber von Martin Häusler „rumgekritzelt“!
    Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
    Pit

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      Danke für die netten Worte, lieber Pit! Ja, das kursorische Lesen ist auch eine Berufskrankheit, denke ich. Erstens musste man, wenn man, wie ich fast immer, völlig unvorbereitet in den Unterricht gegangen ist, die Texte ja doppelt so schnell gelesen haben wie die Schüler, um sich dann noch ein Konzept überlegen zu können — und zweitens hat, wer Arbeiten aller Art schneller lesen und korrigieren kann, früher Feierabend. Ich habe übrigens gar nicht zu ungerne korrigiert wie die meisten Kollegen, jedenfalls die ersten 10 Arbeiten, über 20 fällt es dann schon schwer, bei Laune zu bleiben … Aber, so was machen wir ja nicht mehr, das überlassen wir jetzt anderen.
      Auf viele weitere schöne Blogartikel und Kommentare! Einen leiben Gruß! Martin

      Antwort
      1. Pit

        Hallo Martin,
        in gewisser Weise hast Du Recht, dass nämlich das kursorische Lesen für uns eine Berufskrankheit ist. Und heutztage wird das bei mir noch verstärkt dadurch, dass ich meine Nachrichten aus Zeitungen per E-Mail abonniert habe. Da gibt es dann immer so etwas wie eine (ganz) kurze Zusammenfassung oder einen Anriß, und oft reicht die/der schon aus. Nach einer gewissen Zeit überträgt sich die Angewohnheit, eben nur auszugsweise zu lesen, dann leider auch auf längere Artikel.
        Gegen Korrigieren habe ich übrigens nie etwas gehabt, ganz besonders wohl auch deswegen, weil ich das in Ruhe zuhause am Schreibtisch erledigen konnte. Es nahm allerdings, weil ich ja nur Englisch als Fach hatte, zuweilen deutlich Überhand, und manchmal war ich mir nicht sicher, ob ich alle Korrekturen bis zum Zeugnistermin schaffen würde. Das war dann schon stressig. Für eine GK-Klausur habe ich immer eine Durchschnittszeit von etwa 2 Stunden gerechnet – pro Schüler – und für eine LK-Klausur konnten es durchaus auch 3 und in Einzelfällen 4 Stunden sein. Da kam ganz schnell „etwas“ zusammen. Ich erinnere mich noch an die Zeit, als mein damaliger Chef glaubte, mir etwas Gutes zu tun und mir zwei Parallel-Kurse [GKs] gab, weil ich dann ja weniger Vorbereitungszeit hätte. Was der gute Mann natürlich nicht berücksichtigt hatte war, dass meine „Vorbereitung“ ähnlich wie bei Dir ablief, ich da also kaum Zeit gespart habe. Aber ich fühlte mich an den Klausurtagen immer regelrecht erschlagen, wenn ich da auf einen Schlag 50 Klausuren auf em Schreibtisch hatte. Gott sei Dank ist das vorbei und, wie Du sagst, das überlassen wir jetzt Anderen und bloggen lieber. 😉
        Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
        Pit

      2. emhaeu Autor

        50 Klausuren auf einen Stapel — puh, puh, im Moment sind sowieso Sommerferien, nur Lehrer im Ruhestand wie ich müssen allerhand Fronarbeit in Haus und Garten leisten 😉
        Einen schönen Gruß, Martin

      3. Pit

        Hallo Martin,
        keine Fronarbeit hier, denn bei den Temperaturen streikt ja sogar der Lehnsherr. 😉 Aber im Ernst: außer gelegentlich ein paar Bäume und Sträucher wässern gibt es hier im Garten nicht zu tun.
        Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
        Pit

  8. WoDuWo

    Also vorweg mal Glückwunsch 🙂
    Ich glaube du bist mit deinen Ansichten & Gefühlen hier nicht alleine, für mich lebt die Virtuelle Gemeinde hier vor allem durch ihren persöhnlichen Auftritt der eben nicht immer super Profesionell ist (find ich auch gut so). Bei so manchen Bild dacht ich mir auch schon „soll ich den dreiundfünfzigsten Kltschmohn diese Woche einstellen“ – ich glaube ja. Wenn du etwas gemacht hast mit dem du dich Idendifizieren kannst – teile es , es gibt Menschen denen das freude macht! Ich bin übrigens erst heute auf grund deises Beitrags auf dich gestossen, weerde aber sicher öfter mal schauen was es bei dir neues gibt. In diesem Sinne nochmals alles liebe – Franz

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      Danke für Glückwunsch und wohltuende Gedanken! Der Klatschmohn im Garten ist auch schon verblüht, aber bald kommen die späten Johannisbeeren, die hängen so malerisch am Strauch … Alles Gute! Martin

      Antwort
  9. leopoldsleselampe

    Hallo,
    auch von mir Glückwunsch. Deine Gedanken finde ich anregend, weil ich mir ähnliche Fragen auch stelle, und zu anderen Antworten komme. Im Reader lese ich immer die ersten paar Beiträge, die gerade oben stehen, wenn ich mich einlogge. Ist natürlich Zufall. Aber ich glaube, dass nach der Wahrscheinlichkeit jeder Blog mal „oben“ steht. Mails lasse ich mir auch schicken (manche täglich, manche wöchentlich). Da habe ich in der Übersicht, wer neue Beiträge hat. Ein Klick, und dann entscheide ich ausm Bauch, ob ich lese oder nicht. Es gibt Blogger, deren Schreibe zu meinem Lesestil passt, also lese ich fast alle Beiträge. Den Aufwand, Bilder zu bloggen und zu betrachten soll man aber auch nicht unterschätzen. Was ich sagen will: Man (also ich) kann sich (also mir) auch zuviele Gedanken machen. Mein Credo ist: Solange ich Spass am Bloggen habe, blogge ich und treibe mich auf anderen Blogs rum.
    In diesem Sinne: Hab Spass und hoch die Tassen. Grüße. Leo

    Antwort
  10. khecke

    Ich bin uebrigens vor paar Jahren auch von einem anderen Blog auf WordPress umgestiegen. In der Zwischenzeit muss ich alte Beitraege rauswerfen, weil meine erlaubte Speichergroesse ueberlaeuft und dann keine neuen Beitraege mehr angenommen werden. Vor allem, wenn ich zu viele Bilder reinsetze, deren Aufloesung ich nicht genug reduziert habe – weil ich meist dazu zu faul bin, sie erst mit einem Bildbearbeitungsprogram zu veraendern.
    Naja, meine Beitraege sind auch nicht gerade immer so lesenswert, da andere Leute oft viel interessanter schreiben als ich.
    Gestern habe ich uebrigens darueber mal wieder nachgedacht, dass unsere beiden Familien in Schlesien stark befreundet waren. Haette es das Internet nicht gegen, haetten wir nie zu einander gefunden.

    Ich schreibe natuerlich auch ab und zu bei Facebook unter Karl-Heinz Ecke, aber da mehrheitlich in Englisch.
    Abgesehnen von mehreren Websites und an Foren beteilige ich mich auch – alles eine Frage der Zeit, d.h. wie lange ich vor einem meiner PCs hocken moechte.

    Auf der anderen Seite produziere ich auch viele „like it“ bei anderen Leuten.
    Alles Gute aus dem heute sonnigen Nordwest Arkansas,
    Karl-Heinz

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      Deine Nachrichten aus Arkansas, lieber Karl-Heinz, lese ich schon deshalb immer gerne, weil du schöne Einblicke in das uns doch fremde Leben mitten in den USA gibst! Für heute nur noch einen schönen Gruß! Martin

      Antwort
  11. allesistgut

    Hallo und herzlichen Glückwunsch zu einem Jahr WordPress-Blog.
    Und wenn, von Dir gefühlt, alle anderen besser schreiben, kritzeln oder fotografieren. So what? Das Leben ist Vielfalt, warum das nicht zeigen?!
    Lieben Gruß. 🙂

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      Danke für den Glückwunsch! ——- immer der beste sein zu wollen, …., bei Licht betrachtet nichts als Bullshit, …, aber zu oft macht man das Licht nicht an, und schon ist man wieder darauf reingefallen! Einen schönen Gruß! Martin

      Antwort
  12. juergenkuester

    Hallo Martin!
    Gratulation zum Einjährigen.
    Ich freue mich, Roswitha und Dich hier kennengelernt zu haben und bin von den Beiträgen so angetan, dass ich sie immer ganz lese. Natürlich geschieht das aktive Bloggen und das Herumstöbern auf den anderen Blogs auch bei mir in unterschiedlicher Intensität, da die Zeit, aber auch das Interesse natürlich unterschiedlich verfügbar sind. Aber in der Summe ist es einfach spannend zu sehen, wie unterschiedlich wir Menschen sind, wie puzzleartig sich unsere Lebensentwürfe darstellen und wie viel man doch lernend von einander erfahren kann. Und Du bist da für mich mit Deinem Blog, den ich nicht als Rumgekritzel empfinde, eine wichtige und liebe Station.
    Alles Gute, LG Juergen

    Antwort
  13. Andreas Hendrik

    Hallo Martin,
    Dein Blog hat Ecken und Kanten. Deine. Die machen es wertvoll. Nicht die Perfektion. Auch wenn wir alle immer so perfekt sein wollen: Mach weiter so. Bitte. Beste Grüße, Andreas

    Antwort
    1. Susanne Haun

      Am 31. August, Roswitha, aber ich würde mich freuen, wenn wir am 28. oder 29. August in Ruhe eine Tasse Kaffee trinken gehen könnten …. ich habe darüber schon in meinen Kommetaren als Antwort auf deinem Kommentar geschrieben…. (uiii … das ist ja ein Kommentar-Kauderwelch)

      Antwort
      1. Photolaboratorium

        Guten Morgen Susanne,

        sind ja richtig angenehme Temperaturen bevor die Saharaluft wieder zu uns kommt 😉 Ja, ist doch schön, wenn wir vorher einen Kaffee zusammen trinken. Die Ausstellung ist ja im Herzen von Kölle. LG Roswitha

      2. emhaeu Autor

        Eben drum, eben drum. Nein, im Ernst, Ab und zu und selten, wenn ich wegen Autofahren nichts mit Alkohol trinken will, dann trinke ich Zuckerwasser mit Geschmacks- und Farbstoffen – Fanta. Hat übrigens weniger kalorien als man denkt. 39 pro 100 ml, Bier hat 48, ein guter Weißwein an die 90!

  14. hereshecome

    Ich habe (heute) alles gelesen. Bilder schauen ist natürlich leichter, aber ich freue mich über alle Veröffentlichungen von dir. Alles Gutes fürs nächste (die nächsten) Jahr(e) von Wolfgang

    Antwort
  15. Klausbernd

    Lieber Martin
    HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!
    Und da habe ich dich noch dazu überredet zu WP zu kommen. Dieses „do-ut-des“-Prinzip bei WPfinde ich auch nervig und höchst zeitaufwändig. Ich lese im Reader nur die Artikel, die mich vom Titel her oder vom Autor her interessieren. Da finde ich jedoch, dass zumindest einige Blogs mich bilden, mich zum Denken anregen und mich inspirieren. Aber ich bemerke, dass dieses WP-System im Stil der Zeit Quantität statt Qualität fördert. Und das wirkt auch bei mir. Ich bin kurz vor tausend Followers und möchte unbedingt die letzten vierzig noch schnell bekommen. Warum? Ja, der Ehrgeiz, beneidenswert, wer frei davon, sagte schon Brecht.
    Ich bin jedoch anders als du, wenn im Frühjahr alle Blogs Osterglocken bringen, im Sommer Erdbeeren und am Ende des Winters Schneeglöckchen etc. beachte ich das weniger. Ich neige dazu, längere Blogs ernster zu nehmen und zumindest zu überfliegen. Da lese ich auch die längeren Kommentare, was ich selten bereue.
    Was soll ich nun sagen? Kurz und knapp: Mach weiter so! Mir gefällt dein Blog und ich lese immer (!) deine Beiträge mit Schmunzeln und Freude.
    Liebe Grüße vom gewittrig warmen Cley next the Sea
    Klausbernd

    Antwort
  16. morgenrot

    Hallo Martin,
    ich lese gerne hier bei dir und klicke den „like it“ button, wenn es mir gefällt und auch als Zeichen, dass ich bei dir gelesen habe. Manchmal finde ich es sehr schade, dass dies bei blogspot nicht möglich ist. Den Follow-button nutze ich nur sehr sehr selten. Nicht weil es keine tollen und interessanten blogs gibt, sondern weil auch mich der Reader erschlägt. Ich folge lieber über meine Blogroll. Und wenn einmal keine Zeit fürs Lesen ist, sehe ich es mir nach. 🙂

    Liebe Grüße und Stößchen auf dein neues Blogjahr
    morgenrot

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      Vielen Dank für die aufmunternden Worte! Aber eine Redewendung gehört nicht zu meinem Wortschatz: „Liebe Grüße und Stößchen“ …. hm, hm, hm, google, google , … ja, Google kennt alles, so auch diese Redewendung, wenn auch nur 56mal, was für Googles Verhältnisse ja extrem wenig ist …. Also: Wieder mal was gelernt und Beste Grüße zurück, Martin

      Antwort
  17. tantchen

    Hallo Martin,
    herzlichen Glückwunsch!! Als völlig, wertneutraler Blogleser (selber überhaupt kein Interesse an eigenen Blog etc.) kann ich nur sagen, deine Beiträge gefallen mir sehr. Du unterliegst nicht, wie manch andere Blogs, dem Pseudowahn,egal wie , Interlekuell zu wirken.Den Titel: Rumgekritzelt finde ich sehr treffend,;spontan Ideen u. Gefühle äussern. Mit großer Neugierde u.Freude öffne ich gerne deine Beiträge . Psst, sogar im Dienst!!Meine Bitte, bleib Dir treu- pfeif was auf die Klicks.Als antiquiertes Tantchen liegt mir sehr viel,an spontanen ehrlichen Äußerungen´/ Bildern. Denk ich nur an die Klickananzahl wird für mich der Beitrag uninteressant.Ja, in meiner Naivität , habe ich eine Antenne,für Beiträge ,die nur aus bestimmten Interessen geschrieben werden. Dir kann ich nur zurufen: Weiterso!!!!

    Antwort
  18. Dina

    Ein tolles Foto!! Dein erster Blog war der Einstieg für mich in der Bloggerwelt. Stundenlang habe ich deine Einträge schmunzelnd gelesen, ohne Kommentare und like its setzen können. Unglaublich – wie viel heitere Marmeladeneinträge es gibt! 🙂 Ich freue mich auf die kommende Marmeladenzeit…
    Weiterhin fröhliches, unterhaltsames Bloggen, lieber Martin!

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      Die Marmeladenzeit ist schon fast zu Ende, im Keller stehen fast 80 Gläser. Dieses Jahr habe ich nur nichts davon im Blog geschrieben, muss ja mal was Neues bringen!
      Und du hast mich zu WordPress gelockt! Dafür vielen Dank! Martin

      Antwort
  19. andrea

    Hallo Martin:))
    WIR kennen uns noch nicht solange..doch was ist schon ZEIT…ich wünnsche dir ALLes gut zum 1 Jährigen WP….mache weiter so was ich ns jetzt gesehen habe ist gut geschrieben und sehr inspirierend…….vor ALlem du als SCHAFeHIRT….hihihi..ich habe dich abonniert.Die HauptSACHE ist es doch daß das bloggen SPASS bringt….und was der MENSCH in seinem BLOG bringt …….wünsche dir weiterhin viel KREATIVE**IDEEN**HERZLichst ANDREA:))

    Antwort
      1. emhaeu Autor

        Falsch verstanden, aber wenn ich jetzt mit meinem müden Hirn versuche, das Mistverständnis aufzudröseln, dann kommt wahrscheinlich noch mehr Mist raus. Also, 24 Stunden später kann man das ja wieder sagen: Gute Nacht! Martin – der heute so viel getippt hat, dass es sich schon bei seinem Namen vertipppptttt.

      2. andrea

        lachhhh…da hast du ALLerdings RECHT…….und wünsche dir einen schönen guten Donner-s-TAG….HERZlichst ANDREA:))

      3. werner

        das kannich bestätigem. Spülen ist auch für mich eine beliebte und KREATIVE Tätigkeit.
        Wir hatten nie eine Spülmaschine. Und wenn wir mal Besuch haben und viel Geschirr anfällt, erledige ich das am liebsten noch am selben abend bzw nachts. und zwar am besten alleine,

  20. 125tel - KUMs Fotogalerie

    Oh, ich bin spät dran! Deshalb meinen Glückwunsch nachträglich. Besonders möchte ich dir für deine treue Gefolgschaft danken. Du gehörst zu den ersten und immer wiederkehrenden Gäste meines Blogs. Ich sehen deine „likes“ sehr wohl und weiß sie zu schätzen. Warum? Weil ich merke, dass du dir mit deinen Sachen hier Mühe gibst. Da zählt dein Urteil! Herzlichen Gruß – KUM

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      Danke! Ich finde, man sollte die „Likes“ wirklich nicht so verteilen wie Bonbons unter Kinder. Dass wären sie ja kein echtes Feedback – und Feedback ist doch das, was man haben will. In dem Sinne: Weiter so!
      Schönen Sonntag! Martin

      Antwort
  21. lichtbildwerkerin

    Hi, über dein Like zu einem meiner Fotos heute, bin ich mal zu einem Gegenbesuch aufgebrochen und finde hier einen sehr interessanten Text. Die Gedanken kenne ich und würde sie vielleicht härter formulieren, aber das tue ich dann vielleicht mal in einem Artikel auf meinem Blog, wenn ich mutig genug bin ;-).
    Was ich dir sagen möchte: Frage dich doch einfach mal, warum du mit dem bloggen angefangen hast. Ich habe meinen Blog für mich selbst ins Leben gerufen, um einen Kanal zu haben, zu sortieren, mir Gedanken zu machen, mich mit Fotokunst und meinen Bildern auseinanderzusetzen und als die ersten Leser eintrudelten, war ich mächtig aufgeregt. Ich schiele ganz selten auf die Besucherzahlen und was viele likes machen, weiß ich auch nicht. In erster Linie bleibe ich mir treu und mache mein Ding. Manche kommen und gehen, manche bleiben und die bleiben wegen dem, was ich da mache und nur das zählt. Nur das ist echt.
    Für mich heißt das auch in der Konsequenz, dass ich es vermeide, einfach nur das like-Sternchen auf der Übersichtsseite des Readers zu klicken, meist nehme ich mir die Zeit, die Artikel auch zu lesen, die Bilder anzusehen und einen kurzen oder auch mal längeren Kommentar zu hinterlassen. Und auch mal jemandem zu entfolgen, wenn es mir über einen gewissen Zeitraum nichts bringt.
    Nehmen wir doch einfach ernst, was wir tun und folgen lieber einem kleinen, aber feinen Kreis, der uns was bringt, statt hier massenkonformen Content zu verbreiten und Massenkonsum zu fördern ;-))))
    LG, Conny

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      Ja, danke für den langen Kommentar, ich denke auch, so muss man das sehen. — Im Moment habe ich leider sowieso so viel zu tun, dass ich schon der zeit hinterhertrauere, als ich mich lang&breit mit dem Bloggen beschäftigen konnte. Jetzt stapeln sich im Kopf die Ideen, … , ….
      Alles Gute! Martin

      Antwort

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