Warten in Belize City

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Belize City gilt als eine quirlige Stadt. Aber nicht überall tobt das Leben, z. B. an der Schiffsanlagestelle und Busstation nicht. Nur wenn eines der Boote, die zu den Inseln fahren, anlegt, belebt sich der Ort kurzzeitig. Die Reisenden, die das karibisch-blaue Meer, Palmenstrände oder doch wenigstens einen schräg-exotischen Ort suchen, packen ihre Kameras nicht aus.

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Auch das Meer gleicht so gar nicht den Prospekt-Bildern. Weiter draußen hat gerade eines dieser riesigen Kreuzfahrtschiffe geankert, die Passagiere werden mit kleinen Booten an Land gebracht. Diese Boote legen in einem speziellen Areal direkt neben dieser Anlegestelle an. Ein ringsum abgesperrter und gesicherter Bereich, in dem es eine Menge Buden mit Andenken gibt. 5 Stunden Zeit haben die Passagiere der „Navigator of the Seas“, die aus Texas kommt, um die Stadt zu erkunden. Die meisten bleiben in dem abgesperrten Areal und kaufen die typischen Textilien, die in der Regel aus Guatemala stammen. Sicher sind sie an Bord gewarnt worden, auf eigenen Faust loszuziehen, denn Belize City ist ein gefährliches Pflaster. 1l

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7 Gedanken zu „Warten in Belize City

  1. hansekiki

    Gefährlich? Wirkt eher etwas seltsam, so ganz ohne Menschen. So richtig schräg ist aber das abgesperrte Areal für die Kreuzfahrer. Muß man jetzt speziell über die Amis wieder den Kopf schütteln oder gilt das für alle Kreuzfahrten? Schaut sich niemand die Stadt an?

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      Doch, doch, einige Kreuzfahrer haben die angebotene Stadtrundfahrt mitgemacht, da ich noch nie eine Kreuzfahrt gemacht habe, weiß ich nicht, ob das oft so ist. Waren auch ganz viele alte Menschen auf dem Schiff, die nicht mehr gut zu Fuß waren (oder, jetzt kommen die Amis zum Zuge: so dick, dass sie kaum gehen konnten ..)
      —- Belize City gilt wirklich als gefährlich. Die Stadt ist ja bei einem Hurrikan ziemlich zerstört worden, danach sind alle Regierungsstellen und damit die Beamtenschicht weggezogen und haben in Belmopán einen neuen Regierungssitz aufgebaut. Zurück geblieben sind die sozial Schwachen, die in den inzwischen mehr baufälligen als malerischen alten Stadthäusern wohnen und keine Arbeit haben. Führt zu viel Straßenkriminalität, deswegen ist beispielsweise auch der große Busbahnhof von Belize City ein abgesperrtes Areal mit Zaun/Mauer drumherum, am Eingang stehen Posten und passen auf. Als wir mit unseren Koffern etwas außerhalb standen, um auf unser Taxi zu warten, kam direkt einer von der Security und meinte, wir sollten besser nicht dort stehen bleiben ….

      Antwort
      1. hansekiki

        Au weia, das wußte ich nicht. Klingt ja nicht so gut. Muß allerdings auch gestehen, daß ich über Mittel-und auch Südamerika so gut wie nichts weiß. Kreuzfahrten und Amis, über diese Kombination muß man doch recht häufig schmunzeln. Die Altersklasse schien ja auch zu stimmen 😉
        LG kiki

  2. Pagophila

    Auf einem der Bilder las ich statt „Daily Runs“ „Daily Ruins“… na ja, ganz so schlimm ist es nicht aber schon sehr gottverlassen und trostlos.

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      „Daily Ruins“ hätte auch seinen Sinn, weil täglich mehrere Busse zu den Maya-Stätten fahren, die oft einfach „ruinas“ genannt werden …

      Antwort

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