Blumenrot

Es blüht nicht viel im neuen Garten, der lange ziemlich vernachlässigt worden ist. Da erfreut die eine fette Blüte das Herz des Gärtners, der ein wenig der Blumenpracht im alten Garten nachtrauert. Aber: Kommt alles, nur nicht alles sofort.

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7 Gedanken zu „Blumenrot

  1. Pit

    Hallo Martin.
    hier blueht nix! 😦 Aber es ist trotzdem hier im Garten auch Einiges zu tun, denn auch hier haben die Vorbesitzer ihn wohl etwas vernachlaessigt, und dann wir natuerlich auch. Wir hatten Haus und Grundstueck ja schon Ende August des vergangenen Jahres gekauft und unsere Vorgaenger waren dann Ende Oktober ausgezogen, aber wir ja nicht ein. Wir kommen daher erst jetzt dazu, Ordnung zu schaffen und die Blumenbeete rund ums Haus vom Unkraut zu befreien. Und wir machen das langsam. Das eigentliche Unkrautjaeten ist noch nicht einmal so schwer, aber was richtig Arbeit ist, ist den Rasen, der sich mittlerweile in die Beete verbreitet hat, rauszukriegen. Unser St.-Augustine-Gras ist sehr invasiv, wie das so schoen heiszt, und vermehrt sich ober- und unterirdisch durch Rhizome. Die sind erstens ganz schoen kraeftig, und zweitens bilden sie dichte „Knaeuel“. Kostet richtig Kraft, die mit dem Spaten abzustechen. Mal sehen, wie wir das Problem loesen, sie aus den Beeten herauszuhalten. Man kann da zwar eine Plastikabgrenzung in den Boden eingraben, aber das muss schon glatt 20 bis 25 Zentimeter tief sein, sonst kommen die Rhizome noch drunter durch. Und drueber kommen sie allemal. Also ist wohl „Dauerjaeten“ angesagt. Ach ja, gut mulchen hilft auch. Und wenn dann die Beete vom Unkraut befreit sind, muessen wir mal ueberlegen, was wir anpflanzen. Das muss einerseist pflegeleicht sein, und andererseits fuer Rotwild ungenieszbar. „Unsere“ Rehe kommen naemlich bis ans Haus und fressen Alles, was ihnen schmeckt.
    So, jetzt geniesze ich mal den Nachmittag – und meinen Kaffee.
    Liebe Gruesze aus dem suedlichen Texas,
    Pit

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      Hallo Pit!
      Ja Ihr habt halt fast ein Jahr Vorsprung. Bei uns kommt der Garten erst nächstes Jahr dran. Unser Problem im Garten ist das überall wuchernde Efeu, das ich sowieso nicht leiden kann. Noch sind wir mit dem Herrichten der Küche und unserem Umzug im Ameisen-Stil (bisher sind wir 26mal hingefahren und haben immer Kofferraum und/oder Anhänger vollgeladen) beschäftigt. Am 16.06. wird das Telefon zur neuen Adresse umgeschaltet, dann ist hier endgültig Schluss …
      Einen schönen Gruß vom alten Computerplatz! Martin

      Antwort
      1. Pit

        Hallo Martin,
        aber leider hat hier die Natur – und vor Allem das Unkraut – dreiviertel Jahr Vorsprung vor uns! 😉 Efeu haben wir hier keines, aber das Gras macht uns genuegend Arbeit.
        In der Kueche brauchen wir nur einen neuen Herd – wir wollen von Elektro auf Gas umruesten – und eine neue Mikrowelle. Hatte ich die Story mit dem Eichhoernchen in der Mikrowelle eigentlich schon erzaehlt? Die muss ich mal im Blog publizieren.
        Das mit dem Hin-und-her-Fahren kennen wir zur Genuege: jedesmal 120 Meilen fuer eine Strecke. Und Alles haben wir immer noch nicht hier.
        Liebe Gruesze aus dem neuen Haus,
        Pit

      2. emhaeu Autor

        Das mit dem Eichhörnchen hast Du noch nicht geschrieben. Nur los! In Pero steckt man ja bekanntlich Meerschweinchen in die Mikrowelle, Spezialität des Landes, … , in Texas also Eichhörnchen 😉

  2. puzzleblume

    Dahinter sehe ich die typische Terrassen- und Steingartenpflanze meiner Kindheit, das filzige Hornkraut… wie alt ist der Garten? Dem Schiebefenster (das war doch eines, im Ravioli-Eintrag?) nach zu urteilen, schon einige Jahrzehnte? So ein seit mehreren Jahren etablierter Staudenmohn ist fast so gut wie eine mehrere Jahrzehnte Jahre alte Pfingstrose oder ein Urgroßvater Rhabarber. Vielleicht gibt es sogar welche davon? . Für den Zeitfaktor in Sachen Üppigkeit solcher Stauden würde ich ein ganzes fertiges Gartenbeet eintauschen.

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      Huiiii, da hast du aber genau hingeguckt! Wo der Mohn wächst, ist tatsächlich eine überwucherte Anlage mit einer Natursteinmauer; alles überwuchert, muss noch freigelegt werden, eine Arbeit, die irgendwie etwas Archäologisches an sich hat. Unseren schönen alten Rhabarber müssen wir leider hier im alten Haus lassen, könnten ja ein Stück abstechen, aber haben im Moment keine Zeit, irgendwo ein Beet anzulegen oder wiederzubeleben. Gestern habe ich per Zufall eine von Efeu fast völlig überwucherte Rose gefunden. Überhaupt scheitn sich das Efeu überall jahrelange ungehindert ausgebreitet zu haben. Gibt noch einiges zu entdecken in dem Garten, der für hiesige Verhältnisse recht groß ist. Im Wendland sind solche Grundstücksgrößen ja normal. — Die Schiebefenster drinnen sind tatsächlich noch aus den 30er Jahren, außen davor ist zwecks Wärmedämmung noch ein Rahmen mit einer weiteren Fensterscheibe – ungewöhnlich, aber effektiv.

      Antwort

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