Warum ist es am Rhein so schön?

Fragt sich Adolf von Bergsattel, der 1928 den Text zu dem bekannten Lied komponiert hat, das meist als Volkslied bezeichnet wird.
Ist es am Rhein schön? Das habe ich mich am Samstag auch gefragt. In Unkel im Gasthaus „Zur Traube“ gab es Schweinebraten und dazu einen halben Liter Hefeweizen. Danach regnete es stark. Aber Bilder machen konnte ich sowieso nicht mehr, denn der Akku war leer.

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9 Gedanken zu „Warum ist es am Rhein so schön?

    1. emhaeu Autor

      ja wenn es nur so einfach wäre und ich es am Rhein schön gefunden hätte. Nur die Laube im Restaurant, die war wirklich beeindruckend, weil einem die reifen Weintrauben über dem Kopf baumelten … Schönen Abend! Martin

      Antwort
  1. puzzleblume

    Habe ich mich auch immer gefragt, wenn meine Eltern uns Kinder auf Erinnerungstour dort hin mitgeschleppt haben, weil sie in W. am Rhein vor vielen Jahren mal Anfang Zwanzig gewesen waren. Sentimentalität verleiht wahrscheinlich den meisten Reisezielen einen nicht nachvollziehbaren Schimmer, so erlebe ich das selbst auch, wo andere nur die Achseln zucken.

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      Ich glaube, das ist es. Wenn man die sentimentale und die rosarote Ausflüglerbrille absetzt und ganz neutral die Bebauung, die Straßen, Eisenbahnlinien, die lauten Schiffe, die leerstehenden Wohnungen und Ladenlokale, heruntergekommene Prachthotels, dazu am Samstag Radl-Ausflügler, Junggesellenabschiedler und Co. – sagt man sich: Zu Hause ist es doch am schönsten, auch wenn da kein Rhein fließt, sondern nur ein Bach, der oft genug austrocknet. LG Martin

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  2. Pit

    Hallo Martin,
    wenn man am Rhein aufgewachsen ist, wie ich, stellt man sich die Frage wohl erst gar nicht! Und was den Regen angeht: auch bei Regen kann es am Rhein schön sein: Wasser von unten, Wasser von oben. 😉 Sollte Dir als alter Segler ja bekannt sein. 😉
    Liebe Grüße aus einem jetzt wieder trockenen [in den vergangenen Tagen gab’s auch hier etwas Regen] Fredericksburg,
    Pit

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      Hallo Pit,
      immerhin habe ich ja auch in Bonn studiert und schon als Kind den Rhein betrachtet, wenn wir mal wieder die Oma besucht haben, die in Urfeld in einem Altersheim lebte. … Als Segler habe ich aber nur sehr schlechte Erinnerungen an den Rhein. Macht keinen Spaß bei der ganzen Berufsschifffahrt, die den Rhein als Autobahn betrachtet, verständlicherweise. Und in Holland, wo der Rhein dann ja plötzlich anders heißt, sind wir mit unserem alten 7,40 Meter langen Boot auf dem Rhein ganz schön ins Schleudern gekommen – Welle, Regen, Strömung, Querwellen von der Berufsschifffahrt … da waren wir zwei Mal und jedes Mal sehr froh, als wir wieder abbiegen konnten …
      Liebe Grüße Martin

      Antwort
      1. Pit

        Lieber Martin,
        gesegelt bin ich auf dem Rhein auch nur selten, und das ungern. Eben, wie Du schon sagst, der Berufsschiffahrt wegen. Und dann, ohne Hilfsmotor, wollte ich bei Flaute ja auch nicht in der Nordsee landen. 😉 Aber einmal bin ich trotz und alledem Bonner Stadtmeister geworden. War ganz einfach: in meiner Klasse gab’s nur drei Boote, und ich muss wohl die schnellste Strömung erwischt haben.
        Geschwommen bin ich im Rhein aber schon, und das absichtlich. Haben wir als Jugendliche gern gemacht. Und ich erinnere mich noch gut, dass ich als Kind einmal AUF dem Rhein gestanden habe: als er nämlich am Rand zugefroren war.
        Liebe Grüße vom Trockenen,
        Pit

  3. khecke

    Sicher verbindet man den Rhein damit, welche Erinnerungen man hat. Meine Mutter und meine beiden Schwestern bzw, natuerlich auch Schwager und Kinder haben in Mainz-Weisenau in deren neuen Haus mit Blick ueber dem Rhein gewohnt und vom Balkon konnte man bis zum Taunus sehen.
    Wirklich sehr schoen und ich denke gerne daran zurueck. Auf dem Rhein bin ich mit Freund und dem Faltboot meines Schwagers Rhein aufwaerts paarmal in einem Nebenarm von Rhein gefahren, wo uns der Schiffsverkehr keine Schwierigkeiten bereitet hat. Anfang der 50iger war der Rhein noch sauber genug, dass man darin baden konnte. Spaeter sind wir im Opelbad in Wiesbaden zum Baden gegangen.

    Fotos im Regen koennen oftmals sehr interessant sein, aber der Akku sollte man schon voll geladen haben. Bilder nehme ich in der letzten Zeit oftmals mit meinem Smartphone auf, deren Aufloesung garnicht so schlecht ist.

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      Die Bilder sind auch mit dem Smartphone gemacht – die Qualität ist nicht schlecht, aber nur bei schönem Wetter. Sobald es etwas dunkler ist, geht es abwärts mit der Qualität. Aber ich habe auch ein älteres Smartphone von Motorola. Die modernen sind bestimmt besser.

      Antwort

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