Besucherzahlen

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Gerade habe ich mal nachgesehen, wie viele Menschen sich die Bilder, die ich ab und zu über Panoramio auf Google Earth hochlade, so angesehen habe. Gar nicht zu wenige: 10 Bilder wurden über 2000 Mal angeklickt, 6 Bilder über 3000 Mal, je 3 Bilder über 4000 Mal und über 5000 Mal, je eins über 6000 und über 7000 Mal – und mein Spitzenreiter 9735 Mal.

Interessant übrigens: Bilder aus Deutschland, z. B. meine schonen Bodensee-Fotos, will kaum jemand sehen, so um die 300 Klicks. Selbst entlegene Regionen in Mittelamerika kommen immer an die 1000 Klicks. Am meisten klicken aber offenbar die Amis, da sind 1000 und mehr schon die Regel. Oder sind das Nicht-Amerikaner, die sich die schönen Südstaaten ansehen wollen?

Zu denken aber hat mir folgendes gegeben: Wenn jemand eine Ausstellung in einer Galerie o.ä. macht, ist er froh, wenn 100 Leute kommen. Nun sage niemand, das wäre nicht vergleichbar, bei Google gehe es ja nur um kurze Klicks, bei Galerien hingegen um Besucher, die sich die Bilder genau ansehen. Ist aber nicht so – bei vielen Eröffnungen sind das Sektglas oder die Frisur der Besucherin XY viel wichtiger …

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6 Gedanken zu „Besucherzahlen

  1. Ulli

    Zu letzterem möchte ich hinzufügen, es geht ums sehen und gesehen werden … leider- und sonst: du sagst es ja 😉
    herzliche Grüsse von der Nachteule

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  2. Susanne Haun

    Ich gratuliere dir zu deinen guten Zahlen, Martin.
    Es ist schon interessant, welche Bilder welche Zahlen bekommen.
    100 Leute bei einer Ausstellungseröffnung sind schon ein großer Erfolg. Jedenfalls in Berlin, wo täglich unzählbare Eröffnungnen stattfinden! Siri Hustvedt schreibt in der gleissenden Welt, ihrem neuen Buch, viel zum Kunstmarkt. Einen Satz finde ich besonders interessant und nachdenkenswert. Sie spricht davon, dass sich Kunstmuseen zu Disneypalästen entwickelt haben!
    Einen schönen Tag aus dem sonnigen Berlin von Susanne

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      Museen zu Disneypalästen – interessanter Gedanke …. werde ich demnächst mal aufnehmen für einen Blogeintrag …. und: noch sonniger und herbstschöner als im Rheinland kann es in Berlin gar nicht sein (;-))

      Antwort
  3. puzzleblume

    Wenn jemand sich eine nützliche Information davon verspricht, und sie vom Sofa aus bekommen kann, sind Reisefotos schon eine sehr gute Sache. Ich sehe mir diese bei Google als Überraschung und per Zufall vorgeschlagenen Fotos auch oft an, um einen realistischen Eindruck zu bekommen..
    In eine Ausstellung zu gehen bedeutet hingegen, Termin und Vorsatz zu haben, Schuhe an, Wegstrecke zurückzulegen und Zeit einzuplanen, die nur diesem einen Vorsatz und Ort gewidmet werden kann – ich denke, das macht den gravierenden Unterschied aus, selbst ohne Berücksichtigung des speziellen Interesses dort,.

    Antwort

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