Tipps für Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostella

Pilger, kommst du nach Golzheim, so erwartet dich bald nach dem Ortsausgang ein freundliches Willkommen an einem beschaulichen Ort mitten auf dem Feld. Auf Spanisch – nun, es sind zwar noch 1378 Kilometer bis Spanien, aber man kann ja nie früh genug damit anfangen, sich auf das Spanische einzutunen.

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Aber man traue dem Frieden nicht. Denn bald hinter dem freundlichen Gruß erwartet den Pilger auf seinem Weg ein deutlicher Hinweis, dass hier von Zeit zu Zeit Bleikugeln durch die Luft fliegen – also: Nimm Dich in Acht, oh Pilger, der Weg nach Santiago ist kein Spaziergang!

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8 Gedanken zu „Tipps für Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostella

    1. emhaeu Autor

      Mode – so ist es. 2,5 Kilometer hin und dann wieder zurück bin ich von 1981 bis 2003 jeden Tag auf dem Weg nach Santiago geradelt. Bis irgendwann nach 2000 diese Schilder aufgestellt worden sind, wusste ich gar nichts davon. Nach dem Umzug radele ich öfters über eine anderes Stück des gleichen Weges zum Einkaufszentrum. Tatsächlich habe ich in alle den Jahren weniger Pilger getroffen als es Pilgerweg-Schilder gibt. Scheint auch eher ein Kopf- als ein Fußphänomen zu sein, diese Erscheinung. Was nicht heißt, dass ich die Menschen, die wirklich tagelang zu Fuß gehen, nicht bewundern täte. Weiter als 3 Tage bei einer 4tägigen Wanderung, die zu meiner Ausbildung gehörte, habe ich es nie gebracht. Damals bin ich am 4. Tag mit dem Bus gefahren, weil mir alles weh tat.

      Antwort
      1. puzzleblume

        Mittlerweile habe ich den Eindruck, es habe sich zu so einer Art internationalem Sozialkuschelsteig entwickelt, so dass der Fusswanderer das Maximum an Zuwendung bekommt, dass er daheim nur „um seiner selbst willen“ nicht bekommt, aber hier, weil er ein Gleichgesinnter ist.

  1. Pit

    Hallo Martin,
    hierzulande steht auf den Schildern nur „posted“ und das bedeutet dann, dass, wenn man trotzdem weiterlaeuft und das Grundstueck [kann auch nur Wald oder Wiese sein], man danach spaeter so aussieht wie das Verbotsschild hier.
    Hab’s fein, und immer schoen flach am Boden robben 😉
    Pit

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      Lieber Pit, gut dass ich jetzt weiß, was dies Schilder bei Euch bedeuten. Wäre ich so nicht drauf gekommen, habe ich in Kalifornien auch noch nicht gesehen – falls ich einfach weiter gegangen wäre, nichtsahnend, hätte ich das ja wohl gemerkt …
      LG Martin

      Antwort
      1. Pit

        Ja, lieber Martin, das ist etwas, was man hierzulande wissen muss, wenn man sich keine „Bleivergiftung“ einhandeln will. 😉
        LG,
        Pit

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