Martin Mosebach: Das Leben ist kurz

Ein Weihnachtsgeschenk. Bis gestern habe ich gebraucht, um die 155 Seiten auszulesen. Das spricht nicht für dieses Buch. Dabei mag ich Martin Mosebach, habe schon einige Romane von ihm gelesen. Einerseits – andererseits steht ein weiterer dicker Mosebach-Roman ungelesen im Bücherschrank. Denn bei aller Schönheit der, sagen wir mal, konservativ-erlesenen Sprache leiden Mosebachs Werke manchmal unter einer gewissen Langatmigkeit.

Diese „Bagatellen“ genannten kurzen Texte haben mir es schwer gemacht, in die Geschichten hinein zu kommen. Wieso soll mich das interessieren, was Sie da schreiben, Herr Mosebach, habe ich mir gedacht. Die Texte, die den Band beschließen, in denen es etwa um Wein geht, haben mich dann wieder versöhnlicher gestimmt. Aber es fällt mir leicht, mich von diesem Buch wieder zu trennen.

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5 Gedanken zu „Martin Mosebach: Das Leben ist kurz

  1. puzzleblume

    Ich gestehe, nichts von ihm gelesen zu haben. Nachdem ich das Web zuhilfe genommen habe, um wenigstens den Hauch einer Ahnung anzulesen, möchte ich das auch nicht vertiefen, mir wird schon bei der Beschreibung seiner Ansichten ziemlich blümerant.

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    1. emhaeu Autor

      Man muss ihm zugute halten, dass seine Ansichten (von denen mir nur sein Lob der alten, lateinischen katholischen Messe präsent ist, das ich als alter Katholik – sagen wir mal – merkwürdig finde, kenne aber seine Argumentation nicht …) seine Ansichten also in seinen Romanen keine Rolle spielen. Mosebach ist nicht jemand, der missioniert, im Gegenteil, man fragt sich manchmal, was denn nun seine Botschaft ist, es handelt sich also sicherlich, so weit ich gelesen habe, nicht um eine irgendwie engagierte Literatur.

      Antwort

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