Komfortfunktionen

Immer wieder neue Wörter, die sich die Werbefritzen so einfallen lassen: Komfortfunktion. Ja, mein neues Telefon hat diverse Komfortfunktionen.

Die wollte ich nicht, ich wollte, nachdem das alte Siemens Gigaset immer wieder rumgezickt hat, nur ein zuverlässiges Telefon. Aber welches? Da ich eine neue Fritz!Box habe, habe ich gedacht, nimmst du das Fritz!Fon, da kannst du nichts falsch machen. Hat auch auf Anhieb gut funktioniert. Auch die Komfortfunktionen, die die Werbung verspricht.

Nur: Bisher habe ich noch keine Verwendung gefunden für die Komfortfunktionen, so sehr ich auch überlege.

So kann man mit dem Telefon auch Emails empfangen oder schreiben. Aber warum soll ich dafür das Telefon nehmen und mich mit dem kleinen Display und der Telefon-Tastatur rumschlagen?

Auch der Empfang diverser Internet-Radio-Sender klappt prima. Kann ich ja vielleicht mal brauchen, wenn das Smartphone kaputt ist, gleichzeitig der Akku vom Tablet leer ist, die drei Radios im Haus gerade nicht zur Hand sind und der Radio-Empfang vom TV-Gerät gestört ist. Dazu kommt: Ich höre gar nicht gerne Radio.

Deshalb werde ich auch die Podcasts nicht hören, die ich mit dem Telefon abrufen kann. Beispielsweise die Tagesschau.

RSS-Feed ließ sich auch schnell einrichten, habe ich aber sofort wieder abgestellt, weil dann noch etwas piepst oder klingelt, falls irgendeine neue Nachricht reinkommt. Hat schon eine Weile gedauert, bis ich dem Smartphone dieses ständige Piepsen abgewöhnt habe.

Bleibt die Baby-Phone-Funktion. Falls mal das Enkelkind über Nacht kommt. Und falls dann die Eltern ihr Smartphone mit Baby-Phone-App vergessen haben. Aber junge Eltern ohne ihr Smartphone im Gepäck, gibt es so etwas überhaupt?

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9 Gedanken zu „Komfortfunktionen

  1. Susanne Haun

    Altersgemäß sind wir die falsche Zielgruppe für dieses Gerät, meint Micha, wir würden unsere Zeit einfach sinnvoll nutzen.
    Sinnvoll ist eine Fritzbox, mit der Funktion, Telefonnummern zu sperren. Was für eine Ruhe, seitdem wir keine Werbeanrufe diverser Strom-, Gas- und Telefonanbieter bekommen.

    Antwort
      1. Susanne Haun

        😉
        Mein Vater (80 Jahre) hat eines von uns bekommen. Es ist aber egal, ob er ein Seniorenhandy oder ein anderes Handy besitzt, er lässt es immer auf der Arbeitsplatte der Küche liegen, neben dem Festnetzanschluss 😉

    1. emhaeu Autor

      Viel zu hart. Schon das iPad vermindert, wenn es unter dem Kopfkissen liegt (um es vor dem Enkelkind zu verstecken), enorm den Sofakomfort. Und dabei ist das iPad flach und nicht so wulstige wie das Telefon.

      Antwort
    1. emhaeu Autor

      Hab ich, aber in braun. Das steht auch immer noch in der ersten Etage und tut seinen Dienst. Aber, aber, da fehlt mir dann doch eine komfortable Funktion: so ein internes Telefonbuch ist schon praktisch und wer anruft, weiß ich dann auch nicht. So viel retro ist dann doch zu viel …

      Antwort

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