Zurück zu den Kühen

Morgens habe ich gelernt, das Kühe gerne Äpfel fressen, dann das Haus geputzt, alles abgeschlossen, anderthalb Stunden Autofahrt zum schönen Strand von Castro Urdiales, dort lange Pause gemacht, Füsse ins Wasser gesteckt. Dann zum Flughafen, Mietwagen abgeben, keine zwei Stunden Flug und schwupps, Kulturschock, fand ich mich auf dem Bahnhof inmitten einer Menge betrunkener Fußball- und Partyfans, Geschrei, Dreck, Bierflaschen. Nur schnell weg hier habe ich gedacht. Zurück zu den apfelfressenden Kühen.

 

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11 Gedanken zu „Zurück zu den Kühen

    1. emhaeu Autor

      Ja, die Kälte beginnt auch hier im „warmen Rheinland“ so ganz langsam in die Knochen zu ziehen – aber es soll ja noch mal ein Comeback des Sommers kommen!

      Antwort
  1. Pit

    Da kann ich Dir nur zustimmen, lieber Martin! Den Wunsch haette ich auch.
    Hab‘ eine feine Woche,
    Pit
    P.S.: Hierzulande ist die Fankultur [sofern man in Deutschland ueberhaupt von eine Fan“kultur“ reden kann] ganz anders. Bei den Footballspielem sind ja riesige Zuschauermengen da [die Stadien fassen bis zu 120.000 Menschen und sind randvoll], aber Alles bleibt trotz grosser Rivalitaeten friedlich. Vor den Spielen gibt es auf den Parkplaetzen „Tailgate Parties“, bei denen gegrillt und auch Bier getrunken wird, aber betrunkene Fans habe ich hier noch nie gesehen. Und (randalierende) Hooligans? Absolute Fehlanzeige! Es ist einfach wohltuend, wenn man die Szene hier mit der in Deutschland vergleicht.

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      Da fragt man sich doch, lieber Pit, ob die Deutschen so bekloppt sind oder ob da irgendwas falsch läuft. Ich finde diese Fußball-„Fans“ jedenfalls schon beängstigend, zumal die Medien ja nur die Spitze des Eisbergs zeigen, die sozusagen ganz normale Randale schafft es allenfalls in den Lokalteil.
      Einen schönen Gruß!
      Martin

      Antwort
      1. Pit

        Ich finde es schon sehr bemerkenswert, dass es hierzulande, trotz der ansonsten allgegenwaertigen Gewalt, bei diesen riesigen Zuschauermengen so friedlich bleibt.

      2. Pit

        Lieber Martin,
        da habe ich also gerade noch die hiesige Fankultur und deren Gewaltfreiheit in den hoechsten Toenen gelobt, und nun musste ich vor ein paar Tagen lesen, dass es hier [in Dallas] bei einer Party anlaesslich eines Football-Spiels eine Streit gegeben hat, und dass dabei 7 Menschen erschossen worden sind [einschliesslich des Angreifers, und der durch die Polizei]. Aber trotzdem bleibe ich aber bei meiner urspruenglichen Aussage, denn das war kein Hooligan-Akt, sondern die hierzulande leider uebliche „alltaegliche“ Gewalt.
        Liebe Gruesse,
        Pit

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