Die Anschaffung einer Uhr

Eine neue Uhr auf meinem alten, schon mit einem Pflaster geflickten iPad. Das kann ja vieles, das iPad, und ich benütze es jeden Tag zwei Stunden lang oder mehr. Aber eine schöne Uhr hat es nicht, so eine richtig schöne, analoge Uhr.

Ist natürlich schon anderen Leuten aufgefallen und nach dem Motto: Es gibt keine Lücke, die nicht ein findiger Mensch sofort schließt, bin ich auch bald im App-Store fündig geworden. Aber ach, die schöne Uhr ist nicht umsonst.

Nun habe ich in den fast genau 30 Jahren, in denen ich vor Computern sitze, eigentlich nie Geld für Programme ausgegeben. Eigentlich: Denn einmal habe ich mir ein Segel-Spiel gekauft, gebraucht bei Ebay, das dann nicht richtig funktioniert hat. Ansonsten greife ich auf Freeware zurück, früher habe ich auch das eine oder andere Programm „getauscht“, aber davon ist nur noch eines übrig geblieben. Welches, verrate ich lieber nicht. Und mein MS Word, das stammt von einem Bekannten, der es mir 2001 überlassen hat: Word XP. Ich hoffe, für so alte Versionen interessiert sich auch in der Zentrale von Microsoft niemand mehr. Dieses alte Word XP ist übrigens prima. Es hat alle Funktionen, die ich brauche, ist schlank programmiert und ist noch nicht so kompliziert und aufgeblasen wie die neuen Versionen.

So habe ich also eine Weile mit mir und meinem Geiz gekämpft, bis ich die 1,98 € für die schöne Uhr ausgegeben habe. Zuerst 0,89 € für das Progamm, dann, weil die geschäftstüchtigen Entwickler so viel Werbung in die Uhr reingepackt haben, dass der minimalistische Charakter gestört wurde, noch einmal 1,09 € für’s Entfernen der Werbung.

Und weil das App-Kaufen so einfach war, hab ich mir dann direkt noch „Weather Pro“ für IOS geleistet – nicht schlecht. Bei der Sturmprognose hat sich das Programm schon bewährt.

9 Gedanken zu „Die Anschaffung einer Uhr

  1. Susanne Haun

    Ich habe tatsächlich zwei REALE Wecker aus dem Haushalt meiner Eltern mitgenommen: der klassiche Braun Reisewecker aus den frühen 80er Jahren und ein No-Name basic Reisewecker, schlicht und einfach. Vielleicht schreibe ich dazu mal einen Blogbeitrag. Der No-Name Wecker steht neben meinem Mac auf dem CanonDrucker. Groß genug, damit ich immer sehe, wie spät es ist 🙂

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