Rückblick Zimmerreisen

Kinderzeichnungen

Etwas über einen Gegenstand schreiben, der sich in seinem Zimmer oder Haus befindet. Da klingt einfach, ist es auch. Man hat ja vielerlei Gegenstände um sich herum. Klar, nicht gerade mit dem Buchstaben „Y“, solche Schwierigkeiten kennt man von dem (heute noch?) beliebten Spiel „Stadt, Land Fluss“.

Aber das Zimmerreisen-Spiel erwies sich als nicht so harmlos wie „Stadt-Land-Fluß“. Die Gegenstände, die man so mit sich herumschleppt, teilweise schon seit langer Zeit, wären ja längst im Müll gelandet, wenn nicht irgendetwas daran hinge: Erinnerungen, in die man (wieder) eintaucht, wenn man die „Reisen“ der Gegenstände beschreibt.

Und Erinnerungen sind bekanntlich nicht nur angenehm, auch wenn die sprichwörtliche rosarote Brille hilft. Die Geschichte der persönlichen Gegenstände verleitet zum Rumreisen in der Vergangenheit, zum Eintauchen auch in die Erinnerungsfelder, die schmerzhaft besetzt sind. In der dann niedergeschriebenen Zimmerreise mag wenig davon vorkommen, aber im Kopf gehen doch allerlei quere, wilde, gefühlsbeladene Gedanken herum.

5 Gedanken zu „Rückblick Zimmerreisen

  1. puzzleblume

    Das ist eine ausgesprochen passende Betrachtung. Man reist nicht nur mit Blicken durch seine Wohnräume, sondern oft ganz weit in Vergangenheit und Gefühlswelt, selbst wenn man manches davon dannn doch nicht ganz so ausbreitet. Die Zeichnungen illustrieren das Gedankenhin-und-her mit ihren Strichen.

    Gefällt 1 Person

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