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Grüne Regenküste

Man zeigt ja immer nur das, was schön aussieht. So wie hier eine Wiese am Küstenwanderweg, die klar macht, warum diese Küste „Grüne Küste“ genannt wird. Und warum sind die Wiesen das ganze Jahr über so schön grün, dass die Kühe dick und fett werden? Weil es das ganze Jahr hindurch genug regnet. So wie vorgestern, gestern und heute. Immer wieder enorme Schauer, gegen die nur beste Regenkleidung von Kopf bis Fuß hilft. Aber wer hat sowas schon? Wir sind schon zweimal ordentlich nass geworden.

Wilde Surfer

Irgendwann gehen auch die eifrigsten Surfer an Land.

Die Surfer haben sich übrigens in den letzten 20 Jahren hier in Asturien mächtig ausgebreitet. Um 2000 waren allenfalls mal welche am Stadtstrand von Santander zu sehen. Heute warten sie in fast jeder Bucht auf Wellen und allerorten haben Surf-Schulen aufgemacht.

Gut, sollen sie. Mich stört nur eins. Da der Surfer als solches nicht gerne sein Surfbrett und den Taucheranzug durch die Gegend schleppt, suchen sich die Surfer Stellen möglichst nah am Wasser. Beliebt in diesen Kreisen sind VW-Camping-Busse und ähnliche Gefährte. Mit denen fahren sie möglichst nah an den Strand, um dort wild zu campen, und „übersehen“ dabei gerne das eine oder andere Verbotsschild. Manche Orte wehren sich, indem sie spezielle Schranken aufstellen, durch die man nur mit einem PKW durchkommt. Aber dann gibt es in der Szene bald einen Geheimtipp, wie man über diesen oder jenen (für Autoverkehr gesperrten, aber was soll‘s) Feldweg doch zu einer tollen Stelle direkt am Strand kommt.