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Didaktischer Langfrist-Erfolg

Buschwindröschen – ich freue mich sehr, dass dieses Jahr wieder mehr im Garten wachsen.

Aber was hat das mit Didaktik zu tun? Nun, in den Klassen 5 und 6 hatte ich einen Biologie-Lehrer, der, da er ebenso klein wie dick war, von der ganzen Schule „Bienchen“ genannt wurde.

Wir bekamen eines Tages als Hausaufgabe, ein Buschwindröschen im Wald oder im Brühler Schlosspark auszugraben und mit in die Schule zu bringen. Und dabei sollten wir um Himmels Willen keine Wurzel beschädigen.

Klar, das geht nicht, weil das Buschwindröschen als solches sich halt per Wurzelableger ausbreitet. Aber das wusste ich damals nicht, so dass ich zusammen mit einem Freund eine ganze Weile im Wäldchen rumgebuddelt habe, bis wir den Versuch aufgaben und ein Buschwindröschen mit in die Schule nahmen, das uns ganz manierlich zu sein schien.

Alles andere, was wir in den zwei Jahren im Biologie-Unterricht gelernt haben, habe ich vergessen. Nur diese drastische Lektion hat sich eingeprägt.

Kalt

Die Tulpen im Garten haben die Schneehaube gut überstanden, den Sturm auch, aber jetzt stehen sie da und frieren. Vielleicht können Tulpen gar nicht frieren, aber ich, weshalb ich die Gartenarbeit eingestellt habe und im warmen Arbeitszimmer sitze.