Dashiell Hammet: Das große Umlegen

Ich habe mir das Buch 1982 gekauft, damals war ich Mitglied in der „Büchergilde Gutenberg“ und diese illustrierte Ausgabe hat mich angesprochen. Dann stand es im Regal, gelesen habe ich es nie.

Die Illustrationen stammen von dem 1928 geborenen Georg Eisler, dem Sohn des Komponisten Hanns Eisler: Kräftige, dustere Zeichnungen, die die Atmosphäre prima treffen. Es mag da übrigens eine biografische Verbindung zwischen dem amerikanischen Krimi-Autor und dem Komponisten Eisler gegeben haben, denn beide waren in den USA in linken bzw. kommunistischen Verbänden aktiv und beide mussten sich dafür vor dem „Komitee für unamerikanische Aktivitäten“ verantworten.

Aber wie dem auch sei: Ich habe nur die erste der Geschichten gelesen, die in diesem Band versammelt sind, nämlich „Das große Umlegen“. Dann hatte ich genug von Mord und Totschlag und supercoolen Männern. Wäre vielleicht als Untersuchungsobjekt für das geeignet, was man in feministischen Kreisen neuerdings als „toxische Männlichkeit“ bezeichnet. Ne, das Buch kommt weg. Als nächstes lese ich Mörike.

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Im Tagebau

Vor einiger Zeit habe ich mal geschrieben, dass ich sozusagen mit dem Braunkohletagebau aufgewachsen bin. Jetzt hat meine ältere Schwester Fotos gefunden, von denen ich dachte, sie seien verloren. Der 4jährige auf den Bildern bin ich, begleitet meinen Schwestern. Das war wohl 1955 in der Grube „Donatus“ im heutigen Erftstadt-Liblar, da, wo heute der Liblarer See zum Bade lockt: