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Leckeres Vollholz

Dieses Beistell-Tischlein habe ich vor 12 Jahren gebaut: Eschenholz, die Platte aus dem Kastanienholz, das den Fußboden des Heubodens gebildet hat. Und urplötzlich, wie aus dem Nichts, haben die Holzwürmer entdeckt, dass das Eschenholz offenbar gut schmeckt: Jede Menge Löcher.

Die Löcher habe ich jetzt zugeschmiert und das Tischlein ein paar Tage in die Sonne gestellt, heiße und trockene Luft gefällt den Viechern ja nicht, heißt es. Und falls das nichts hilft und es seinen Weg in den Holzofen finden wird, wird es hiermit schon mal virtuell festgehalten.

Am Strand

In der Ferne lockt der Strand, der den schönen Namen Amió trägt. Ende September, letztes Saison-Wochenende: Ein paar Leute sind da, genießen die Sonne, baden im noch warmen Meer. Viel Platz, die einzige Bar – mehr eine Bude mit ein paar Stühlen davor, liegt ein Stück weit entfernt und hat im September schon geschlossen.

Ein ganz ruhiger Ferienort, von einer fast schon nostalgischen Ruhe. Direkt oberhalb des Strandes liegen die Kühe faul auf der fetten Wiese rum. Nach einem halbstündigen Spaziergang über Wiesen und durch ein Wäldchen mit knorrigen, immergrünen Kork-Eichen mit ihren stacheligen Blättern gelangt man über eine steile, rutschige Treppe an die Mündung des Flusses Tina Mayor, die Ría de Tina Mayor, die Grenze zwischen Kantabrien und Asturien.

Ribadesella

Am Strand von Ribadesella. Herrliches Wetter, herrlicher Sandstrand, wenige Menschen. Wir schauen nach links:

Da sind schon ein paar mehr Leute, aber man sieht, wie groß der Strand ist, außerdem die schönen Villen, die die gepflegte Uferpromenade säumen.

Wir schauen nach rechts:

Der Berg mit der Kapelle, der Leuchtturm, die Mündung des Flusses Sella ins Meer.

Nein, die Bilder lügen nicht, Ribadesella ist tatsächlich ein sehr angenehmer und schöner Strandort. Nur in einem Punkt lügen die Bilder dann doch wieder ein wenig: Nach diesem Tag versank Ribadesella nämlich für fast eine Woche in Nebel, Niesel, Schauerwetter.