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Schon wieder Quitten

IMG_1374Das Quittenproblem als solches habe ich schon voriges Jahr geschildert (hier klicken). Es hat sich nicht geändert: Der Baum gibt sich alle Mühe, viele schöne Quitten zu tragen, und ich gebe mir alle Mühe, die vielen schönen Quitten zu verarbeiten. Oder zu verschenken, was leider nicht einfach ist.

Aber gestern bin ich einen großen Schritt weiter gekommen: Simon, ein Kurde aus Syrien, der bei uns die Einfahrt und die Eingangstreppe erneuert hat, hat mit Freuden eine große Tüte Quitten mitgenommen. Er hätte auch gerne noch den ganzen Sack voller Walnüsse gehabt, den die Nachbarn ein Jahr lang im Gartenhaus stehen hatten, weil niemand an den Walnüssen interessiert war. Leider waren die Walnüsse alle schlecht geworden und mussten in die braune Tonne. Da habe ich ihm noch die Walnüsse geschenkt, die dieses Jahr von Nachbars Baum auf unser Grundstück gefallen sind. Die Nachbarn haben noch jede Menge.

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Vom Bett aus gesehen

vogel2Im Bett unter der warmen Decke liegend sehe ich, während ich auf den Sonnenaufgang warte, dass auf dem Nussbaum und der großen Fichte schon einiges los ist. Elstern hüpfen hyperaktiv rum und machen wie immer den Eindruck, als ob sie sich zanken würden. Meisen nähern sich den beschneiten Zweigen eher von unten und picken kurz, um es dann sofort an einer anderen Stelle zu probieren. Eine Taube setzt sich auf den Nussbaum, plustert sich auf und tut nichts. Ganz oben auf der Fichte haben sich die Stare niedergelassen, und weil es gesellige Vögel sind, ein ganzer Schwarm, so viele, dass sie Schwierigkeiten haben, für jedes Mitglied des Schwarms einen geeigneten Sitzplatz zu finden, denn Stare setzen sich nur auf die allerobersten Baumspitzen, auch wenn diese so dünn sind, dass sie unter dem geringen Gewicht solch eines Vogels schon schwanken. Pulvriger Schnee stäubt herab. Die Stare sitzen auch nur da und tun nichts, außer auf die Sonne zu warten. Genau so wie ich. Aber warum stehen die Vögel zu diesem Zweck so früh auf? Bei der Kälte könnten sie es doch so wie ich machen und im Nest bleiben.