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An einem trübkalten Nikolaus-Tag …

… kann man wenigstens beim Betrachten von Bildern verreisen. Dies hier habe ich beim Sortieren von alten Fotos gefunden: 2012 vor Belize aufgenommen. Dort gibt es wirklich solche Inselchen und kurz nach dem Foto haben wir mit dem Segelboot an dem Inselchen angelegt …. kurz drauf, der Wermutstropfen, kamen Leute, die sich mit dem Motorboot hatten dorthin fahren lassen und eine umfangreiche Grillausrüstung auspackten, da war die Insel plötzlich zu klein ….

Melchor de Mencos – ein Grenzort

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Es gibt nur einen einzigen Grenzübergang zwischen Guatemala und Belize. Das erstaunt den Europäer, der offene Grenzen gewöhnt ist, aber Guatemala und Belize sind sich nicht freundlich gesonnen, die Guatemalteken erkennen die heute Grenzziehung nicht an und beanspruchen große Teile von Belize für sich. Der Grenzort heißt auf der einen Seite Melchor de Mencos, auf der anderen Benque Viejo del Carmen.

„Es gibt keine Sehenswürdigkeiten“ verkündet die Wikipedia knapp aber zutreffend. Dabei liegen im Umkreis eine ganze Reihe von Maya-Ruinen, die meisten kaum bekannt und nur mit dem Jeep zu erreichen. Keine Sehenswürdigkeiten: Der Reisende ist froh, wenn er seine Stempel im Pass hat, nicht allzu viel Ein- und Ausreisegebühren zahlen musste und wieder im Bus sitzt. An solchen Stellen ist Mittelamerika weder bunt noch fotogen.

Das alte Holzhaus mit dem Marienaltar hat vielleicht noch einen gewissen Charme:

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Aber der Rest ist geprägt von Buden, Ständen und kleinen Restaurants, die Menschen aufgemacht haben, um irgendwie von den durchziehenden Reisenden zu profitieren, was ihnen, sieht man sich den Zustand dieses Häuser an, mehr schlecht als recht zu gelingen scheint.Grenze4

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Warten in Belize City

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Belize City gilt als eine quirlige Stadt. Aber nicht überall tobt das Leben, z. B. an der Schiffsanlagestelle und Busstation nicht. Nur wenn eines der Boote, die zu den Inseln fahren, anlegt, belebt sich der Ort kurzzeitig. Die Reisenden, die das karibisch-blaue Meer, Palmenstrände oder doch wenigstens einen schräg-exotischen Ort suchen, packen ihre Kameras nicht aus.

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Auch das Meer gleicht so gar nicht den Prospekt-Bildern. Weiter draußen hat gerade eines dieser riesigen Kreuzfahrtschiffe geankert, die Passagiere werden mit kleinen Booten an Land gebracht. Diese Boote legen in einem speziellen Areal direkt neben dieser Anlegestelle an. Ein ringsum abgesperrter und gesicherter Bereich, in dem es eine Menge Buden mit Andenken gibt. 5 Stunden Zeit haben die Passagiere der „Navigator of the Seas“, die aus Texas kommt, um die Stadt zu erkunden. Die meisten bleiben in dem abgesperrten Areal und kaufen die typischen Textilien, die in der Regel aus Guatemala stammen. Sicher sind sie an Bord gewarnt worden, auf eigenen Faust loszuziehen, denn Belize City ist ein gefährliches Pflaster. 1l

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