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Und wie geht es weiter?

Das erste Heft ist auf die virtuelle Welt gekommen und hat auch schon eine Reihe von Lesern gefunden. Fein.

Und jetzt? Jetzt ist erstmal Pause angesagt. Gartenarbeitspause, Segelpause, Steuerklärungmachpause, Radfahrpause, Terrassenplattenlegepause. Und was es dergleichen Pausen mehr gibt.

Und die Kohle? Wird beobachtet, aber so schnell nicht ein Heft füllen. Erst mal ein Bild aus dem Fenster, vor dem der Heilige Markus steht. Hinter dem Fenster stürmt es ganz ordentlich, Sonne, Schauer, Wolken. Sieht man nicht von auf dem Bild. Ist ja auch hinter dem Fenster.

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Fenster und Vergänglichkeit

IMG_1382Wenn die Sonne scheint, putzt man die Fenster lieber nicht. Alte Hausmenschen-Weiheit. Ich habe es trotzdem gemacht, leider. Denn die Sonnenstrahlen haben es an den Tag gebracht: Die bestens innen und außen gesäuberten Scheiben waren immer noch nicht ganz klar. Zwischen den Isolierscheiben hat sich ein seltsamer Belag gebildet.

Womit wir, trotz des Wetters, das uns vorgaukeln will, der Sommer würde ewig dauern, beim Thema Vergänglichkeit wären. Pünktlich zum Anbruch des Novembers, des Vergänglichkeitsmonats, der mich schon deshalb, weil ich in diesem Monat immer ein Jahr älter werde, an die Zeit erinnert. Und jetzt noch die Fensterscheiben.  Die neuen Fenster, schon sind sie hin. Neu? Na ja, sie werden im Februar ihren 32. Geburtstag feiern, die Fenster. Oh je, schon 32 Jahre ist das her. Jetzt sind die auch schon alt. 30 Jahre, belehrt mich die alleswissende Wikipedia, ist ein hohes Alter für eine Isolierglasscheibe. „O quam cito transit gloria mundi!“ („O wie schnell vergeht die Herrlichkeit der Welt!“) hat Thomas von Kempen im 15. Jahrhundert geschrieben. Und dabei haben Fenster damals noch viele Jahrzehnte gehalten.