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Alle meine Röslein

Schnell fotografiert, bevor die Pracht auch schon wieder vorbei ist: Je ein Bild von jeder Rose im Garten. Fehlen aber drei, die echten Wildrosen, denn die sind schon verblüht. Und eine neu angepflanzte, die noch keine Blüten hat.

Übrigens was ausprobiert: Alle Bilder mit dem iPad gemacht und auf dem iPad mit „Bordmitteln“ bearbeitet.

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Entengrütze

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Nun ist es passiert: Die Entengrütze, wie man das hier nennt, hat in kurzer Zeit den gesamten kleinen Gartenteich erobert und lässt nur noch winzige Lücken.

Macht nichts, glaube ich, solange keine Fische drunter her schwimmen müssen …

Unser Gärtner … (Kalifornien 4)

Palm Desert und Palm Springs liegen mitten in der Wüste, es regnet vielleicht an einem oder zwei Tagen im Jahr, in manchem Jahr auch gar nicht. Eine riesige künstliche Oase, in der immerhin um die 400.000 Menschen leben. Es sind nur niedrige Einfamilienhäuser erlaubt und die meisten haben nur ein für amerikanische Verhältnisse winziges Grundstück. Zugespitzt gesagt: Der Garten ist bei vielen so groß wie die Grundfläche der obligatorischen Doppel- oder Dreifachgarage.

Der Ausdruck Garten scheint dem Mitteleuropäer sowieso nicht so recht angemessen, denn oft handelt es sich um eine mit Kies ausgelegte Fläche, auf der ein paar Sträucher wachsen, die Abends von einer vollautomatischen Bewässerungsanlage ihre tägliche Portion Wasser bekommen. Aber so klein und wenig bewachsen diese Gärten sind, man hat einen Gärtner, der die „Anlage“ pflegt. Welcher Gärtner zu empfehlen ist und was „unser Gärtner“ schon wieder falsch gemacht hat, scheint ein unerschöpfliches Diskussionsthema zu sein.

Bei den Gärtnern handelt es sich mehrheitlich um Mexikaner oder US-Amerikaner mexikanischer Abstammung. Sie kommen mit einem Truck nebst Anhänger angefahren. Auf dem Anhänger befindet sich eine große Menge Werkzeug, vom Spaten bis zum Benzin-Laubsauger ist alles vorhanden, was der Baumarkt so anbietet. Und die Geräte werden sofort eingesetzt: Auf der Stelle entsteht ein Riesenlärm, weil die Sträucher mit Benzin-Heckenscheren frisiert, hier und da ein Ästchen mit der elektrischen Teleskop-Astschere herausgeschnitten wird. Alles, was abgeschnitten worden ist, wird dann fachmännisch entsorgt: Die größeren Stücke aufgesammelt und auf die Ladefläche des Trucks geworfen, für die kleineren kommt der schon erwähnte Laubsauger zum Einsatz, mit dem das Kies-Bett solange abgesaugt wird, bis nun auch bestimmt kein vertrocknetes Blättchen mehr den „Gartenboden“ verunziert. Am Ende wird der betonierte Gartenweg abgesaugt, Hausbesitzer und Hausbesitzerein inspizieren die Qualität der Arbeit, ein Scheck oder ein paar Geldscheine wechseln den Besitzer und schon fährt das Gefährt zum nächsten Einsatzort.