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Kleine Anleitung für Anfänger: Wie man ohne viel Aufwand in kurzer Zeit 3333 Follower bekommt

Alte Hasen werden müde lächeln, aber für WordPress-Anfänger habe ich mal eine kleine Anleitung zusammengestellt.

(1) Wichtig ist, auf welche Sprache man WordPress einstellt. Da das aber ein wenig kniffelig ist, schiebe ich diesen Punkt für den Fortgeschrittenen-Kurs auf.

(2) Das Wichtigste sind natürlich die Inhalte. Ohne gescheiten Content keine Follower. Texte scheiden schon mal aus, denn der WordPresser liest nicht gerne, außerdem machen Texte Arbeit –  und die wollen wir ja vermeiden. Also Bilder, aber welche? Schöne Landschaften, interessante Orte,  je exotischer, desto besser: Nepal, Vietnam, Grönland, die Galapagos-Inseln oder das Kayangel-Atoll – so was geht immer.

Eine Reise dorthin ist zu teuer? Aber, aber, wer wird denn gleich selbst reisen. Ist doch alles schon längst tausendfach fotografiert, kursiert doch alles im Netz. Copyright ist ja so was von veraltet! Weil sich das aber noch nicht überall rumgesprochen hat, sind wir auf der Hut, wir kopieren nicht irgendwelche Bilder, die uns Googles Bildersuche liefert. Wir gehen zu http://www.panoramio.com und fischen uns aus der riesigen Menge an Bildern, die freundliche Menschen dort hochgeladen haben, damit sie auf Google Earth veröffentlicht werden, die heraus, die Google Earth abgelehnt hat. Da ist die Chance, dass das jemand merkt, etwa so hoch wie bei einem Lottogewinn.

Dazu noch einige, sagen wir mal, Retuschen. Wir kopieren in das Bild einfach unseren eigenen Copyright-Vermerk hinein. Macht ein bisschen Arbeit, zugegeben, ist aber immer noch viel einfacher, als nach Spitzbergen zu reisen, wo es zu allem Überfluss ja auch fürchterlich kalt ist.

Zur Illustration zwei Beispiele von eigenen Bildern, die Google Earth abgelehnt hat und die ich eben von panoramio.com kopiert habe:

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Man beachte den unübersehbaren Copyright-Hinweis in schwungvoller Schrift!

Das reicht aber noch nicht an Content. Gut machen sich immer Hinweise auf die verwendete Kamera und die Belichtungszeiten. Damit kann zwar niemand etwas anfangen, spricht aber alle Fotofreunde weltweit an. Weil es sowieso niemand nachprüfen kann, kann man die Angaben frei erfinden. Aber nicht zu sehr auf den Putz hauen, das könnte auffallen. Also nicht mit mehreren Leica-Modellen der M-Serie angeben. Lieber immer irgendwelche aktuellen Kameras nehmen, für die Technik-Freaks sich begeistern. Tipp: Canon EOS 5 D Mark III, Fujifilm X-Pro1 und Sony RX100 II für die schnelle Aufnahme zwischendurch. Dazu ein paar Objektive, bei Canon immer die L-Serie nehmen, das macht was her.

(3) Der Content steht, jetzt kann es losgehen. Zuerst abonnieren wir so viele andere Blogs wie möglich. Natürlich nicht irgendwelche, sondern die, die irgendwie ähnliche Interessen haben. Wir rufen also im Reader alle Blogs mit „Photographie“ auf und machen ein Häkchen bei „follow“, dann das Gleiche mit „Photography“, mit „Reise“ und Travel“, mit allen möglichen Ländern usw. usw.

Da kommt schon einmal eine Menge zusammen. Aber warum so vielen anderen „folgen“? Weil die meisten sich die Blogs ansehen, die ihnen folgen und dann oftmals im Gegenzug dem eigenen Blog folgen.

Wichtig ist, dass man die Sache weltweit anlegt, aber dazu kommen wie – wie gesagt – erst in der Fortgeschrittenen-Lektion.

(4) Das war ein einmaliger Kraftakt, in regelmäßigen Abständen sollte man Ausschau nach weiteren Blogs halten, die man dann auch abonniert. Natürlich nicht mit Email-Benachrichtigung, das wäre ein Anfänger-Fehler, der nur das Postfach überquellen lässt. Nein, für so etwas hat man den Reader.

Nun folgt die tägliche Arbeit mit dem Reader, einem äußerst nützlichen Instrument. Denn obwohl er „Reader“ heißt, liegt der Charme dieses Tools gerade darin, dass man die Beiträge der anderen gerade nicht zu lesen braucht. Die Devise lautet: Alle Beiträge aller Blogs, die man abonniert hat, mit einem „Like it“ versehen. Das geht mit Hilfe des Readers erstaunlich rasch vor sich, schon nach kurzer Zeit steigt die Like-it-pro-Minute-Leitzahl ungemein an.

(5) Wichtig ist noch das richtige setzen von Tags bei den eigenen Beiträgen. Auch dem werden wir uns der der Lektion für Fortgeschrittene zuwenden.

Das mag für Anfänger erst mal genügen. Wer diee Regeln befolgt, wird sich bald über einen ungemeinen Zustrom auf seinem Blog freuen können. Wer würde sich auch ein solches Foto (wieder aus meinem von Google Earth abgelehnten Panoramio-Bestand) entgehen lassen?

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Belek – Türkei (13 und Schluss)

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Belek – die Endstation unserer Türkeirundreise. Jetzt könnte ich auch Bilder von Baustellen, gigantischen Hotels, Wasser-Action-Zentren oder verwahrlosten Feldern zeigen, weil wir ja alle aber lieber idyllische Bilder, ein paar Aufnahmen von unserer Strandwanderung am letzten, unserem freien Tag: 

Blaues Meer, endlose leere Strände, schneebedeckte Berge im Hintergrund, ein Fischerboot und nicht zuletzt frisch geschlachtete Früchte – was will man mehr?

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Noch mal Antalya – Türkei (12)

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Antalya besteht nicht nur aus Hochhäusern, es hat auch eine Altstadt, die wir laut Reiseplan sofort nach dem Frühstück um 7:30 Uhr besichtigt haben. Da waren die Läden noch geschlossen und es war schön leer.
Die lustig flatternden Fähnchen sind nicht nur türkisch-patriotische Dekoration, sondern ein politisches Statement gegen die Islamierung der Türkei: Auf dem Platz steht ein Denkmal von Atatürk und sein Portrait flattert auch im Wind.

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Einen Hafen, in dem gräuliche Pseudo-Piraten-Schiffe auf Touristen warten, gibt es und auch für den Liebhaber braunen Zuckersafts ist gesorgt.

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Ein paar Meter weiter, am Rande der Altstadt, wo wir – weil es auf dem Reiseprogramm steht – einen unbeschreiblich kitschig-überladenen Schmuckbetrieb besuchen, in dem sich eine ganze Schar von bedauernswerten Verkäufern auf uns kaufunwillige Touristen stürzt, kann man allenfalls erahnen, dass es bei wärmerem Wetter hier auch mal voll sein kann.

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