Trinkwasser-Spender

WasserfahrzeugTrinkwasser bekommt man in Guatemala ins Haus gebracht, verschiedene Lieferanten versorgen Restaurants, Hotels und private Haushalte. Das Gefäß der Wahl ist eine ballonartige Kunstoff-Flasche, die etwa 20 Liter fasst und dann auf einem Ständer steht.

wasserspenderDas Wasser, das aus der Wasserleitung kommt, macht nicht einmal einen schlechten Eindruck, aber trinken sollte man es besser nicht. Ob man in Leitungswasser Nudeln kochen, damit Tee bereiten oder sich die Zähne putzen kann, darüber gehen die Meinungen dann auseinander. Die 20 Liter sind nicht teuer, ein Ballon kostet halb so viel wie das billigste „Stille Wasser“ vom ALDI.

Wasserfahrzeug3In Deutschland kommt überall Trinkwasser in ständig überwachter Qualität aus der Leitung und trotzdem schleppen die Leute kistenweise Wasser aus Super- und Getränkemärkten nach Hause. Eine ganze Menge davon ist nichts als Leitungswasser, in das Zucker und ein paar Geschmacksstoffe gerührt worden sind, aber auch reines Leitungswasser wird gekauft – das heißt dann beispielsweise „Bonaqua“ .

Vielleicht sollte man in Deutschland  das mittelamerikanische Prinzip einführen. Dann könnte man sich den Aufwand für die Wasseraufbereitung sparen, Leitungswasser nur noch für die Klospülung, die Waschmaschine und zum Putzen verwenden. Trinkwasser gibt es dann vom lokalen Wasserhändler, gegen kleinen Aufpreis frei Haus. Wer will, kann dann immer noch sein Spezialwasser vom Supermarkt nach Hause schleppen.

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8 Gedanken zu „Trinkwasser-Spender

  1. Pit

    Hallo Martin,
    Deine Artikel hier sowie die auf Roswitha’s Blog finde ich immer wieder hochinteressant und informativ.
    Liebe Grüße aus dem südlichen Texas, und noch einen schönen Sonntagnachmittag und -abend,
    Pit

    Antwort
  2. Dina

    Als Erstes:
    ich finde es sehr schön, dass du leichte Änderungen am Layout vorgenommen hast, es wirkt jetzt selbstredend übersichtlicher.
    Als Zweites:
    ich bin zurzeit in Norfolk und muss sagen, ich finde es vorbildlich, wie bewusst ökologisch die Einwohner mit dem Element Wasser umgehen. Schöner Artikel!
    Liebe Grüße
    Dina

    Antwort
  3. Frau Blau

    ich kaufe, seitdem ich im Schwarzwald lebe, kein Mineralwasser mehr und ehrlich, ich vermisse nix.
    deinem „ironischen“ Vorschlag schließe ich mich selbstredend an-

    liebe Grüße
    Ulli

    Antwort
    1. emhaeu Autor

      Bei uns ist das schwierig: Auf dem Tisch steht immer ein Glas mit meinem Leitungswasser und ein Glas mit Roswithas Flaschen-Wasser. Soll schon mal vorgekommen sein, dass wir die Gläser verwechselt haben ….

      Antwort

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